29. Januar 2008 von Redaktion
Der Tagesanzeiger beginnt heute mit einem Frontalangriff auf die Initianten der Minarett-Initiative. Der Bericht ist für TA-Massstäbe sehr aufwändig recherchiert. Das lässt darauf schliessen, dass eine grössere Kampagne bevorsteht.
Wie immer beginnt damit, das sich dem TA nahestehende Politiker distanzieren können. Dies ist Gutzwiler, Gallade und Rechsteiner:
Chantal Galladé sagt, sie habe sich mit Stückelbergers Zielen identifiziert, weil er die Menschenrechte verteidige. Jetzt will sie von der Homepage entfernt werden. Wegen seiner Projekte gegen andere Religionen distanziere sie sich «in aller Form von CSI und Stückelbergers Engagement». Parteikollege Ruedi Rechsteiner bereut ebenso, des Pfarrers Darfur-Hilfsaktionen gelobt zu haben.
Nachdem die eigene Klientel ins richtige Licht gerückt ist, feuert der TA dann eine Breitenseite nach der anderen auf den Islamkritiker Stückelberger:
Mit Sätzen wie «Die Zuwanderung von Muslimen ist eine Gefahr für die Demokratie und für alle damit verbundenen Freiheiten» will er «das christliche Menschenbild in Europa» retten.
Die Erklärung ist einfach: Stückelberger unterstützt die Minarett-Initiative von Schlüer. Auch die Spender seiner Organisation bekommen ihr Fett weg, so der Unternehmer Rudolf Syz aus Basel, der namhafte Beträge beisteuert. Auch Uflkotte, der nicht unerheblich Geld aus der Schweiz erhält, wir durch den Kakao gezogen.
TA schiesst auf die Achillesverse
Allerdings muss man dem Tagi zugestehen, das er hier genau die Achillesferse der Initiative getroffen hat. Die Linken versuchen die Initianten der Minarett-Initiative in das christliche-sektiererische Lager zu stellen. Damit wir so eine Initiative natürlich nie eine Mehrheit finden, egal welchen Werbeaufwand man betreibt.
Kritik ist selbstverschuldet
Und ändern können das die Initianten der Initiative auch nicht. Die Begeisterung für Schlüer reicht kaum bis an die eigene Parteigrenze. Die Initianten verfügen auch über keine eigenen Medien, die in die Mitte hineinwirken können. Selbst die Unterstützung der SVP ist als eher “lauwarm” zu bezeichnen.
Das ist bedauerlich. Wenn das Initiativkommitee nicht endlich den Kampf um die politische Mitte beginnt, dann kann man diese Initiative jetzt schon unter der Kategorie “Zeichen setzen” abbuchen. Und hoffentlich ist es nicht das Falsche, denn sobald sie abgelehnt ist, entsteht in der Schweiz eine Moschee nach der anderen.
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Die Minarett-Initiative ist so oder so nicht mehrheitsfähig. Langjähriger einseitiger Berichterstattung über den Islam sei Dank.
Könnte noch peinlich für SVP und Initianten werden.
Es ist auch ein bischen eine Frage der Kommunikation. Schlüer gibt sich nicht gross Mühe, er geht davon aus, dass er Recht hat und die anderen sind einfach die Bösen. Es gäbe ein grosses Potential in der Mitte, generell für die SVP, aber ohne Kommunikationsinstrumente kommt sie aus dieser Ecke nicht hinaus. Das Wissen die Linken nur zu gut und halten diese Mitte mit allen Kräften. Die SVP hat ihre Polarisierungspotential leider ausgeschöpft und eine Alternative noch nicht gefunden.
Kulturbereicherer hat absolut Recht. Die gute alte Polarisierung in Ehren, aber man könnte solche Sachen auch mal mit etwas mehr Sachlichkeit angehen. Gute Argumente gegen Minarette in der Schweiz gäbs genug.
@Landammann
Genau! Voll auf dem Punkt gebracht. Merci!
Egon Flaig schrieb in der FAZ einen ausgezeichneten Essay:
“Der Islam will die Welteroberung”
http://www.faz.net/s/Rub475F68.....ntent.html
Würden die Islamophilen Kreise in der Schweiz den Koran lesen, würde Ihnen einiges aufgehen.Hätte man “Mein Kampf” gelesen, wäre uns vieles erspart geblieben.
Nach dem
linken Faschismus
der Sowjets
Nach dem
rechten Faschismus
der Nazis
Ist der Islamismus
der Faschismus
des 21. Jahrhunderts
(Leon de Winter)
http://www.derprophet.info/