29. Januar 2008 von Winkelried - 18 Kommentare
[youtube fZgOxRNEsms]
Video, welches das Resultat von 20 Jahren linker Ausbildungspolitik und mehrere Milliarden Investitionen anschaulich zeigt.
Heute hat Doris Leuthart das Jahr der Informatik ausgerufen. Sie bemängelte, dass immer weniger Leute einen Beruf in der Informatik anstreben. Sie sprach sogar von einem regelrechten Einbruch. Das Phänomen beobachtet man in ganz Europa. Ganz anders ist die Entwicklung in den USA, dort explodiert der Servermarkt regelrecht. Warum? Schliesslich wäre geographisch gesehen gerade die Schweiz der ideale Serverstandort in Europa. Hier die Antworten …
1. Informatikstandort und Informationstechnologie ist nicht identisch
Einen Server aufzusetzen, kann heute jeder Freak, zum Teil geschieht das sogar per Knopfdruck. Doch welche Informatik-Ausbildungen werden in der Schweiz am meisten angeboten? PC-, Web- und Server-Spezies, genau die Ausbildungen, von denen der Markt bereits übersättigt ist. Die Schweiz aber benötigt vielmehr Programmierer (“Programming is poetry”), trotz Google und EBay (diese Unternehmen rekrutieren ihr Personal aus ganz Europa). Man kann diese Manko beim besten Willen nicht mit Umschulungsprogramme beheben, wie die Linken immer wieder vorgaukeln, um an staatliche Gelder zu kommen. Im wesentlichen ist das Geld für die Informatikausbildung in der Schweiz herausgeworfenes Geld.
Das Video zeigt ein tolles Beispiel von einem solchen Volltrottel. Die Tatsache, dass sich zwei Webseiten angeblich auf dem gleichen Webserver befinden, verleitet ihn zur Behauptung, dass deren Eigentümer derselbe sei. Das zeigt einfach der niedrige Wissenstand unserer Jugend, insbesondere in der linken Szene. Unter der Woche dürfen sie linke Förderprogramme, Schulen und Universitäten besuchen (und wenn möglich noch Publizistik und Politologie studieren) und am Wochenende ungestraft randalieren. Hier der Link zum zitierten Artikel …
2. Die unsichere Rechtslage
Urteile auf dem Gebiet der Informatik sind in der Schweiz so vorhersehbar, wie das Werfen einer Münze. Richter glauben bereits etwas von Informatik zu verstehen, wenn sie das Word öffnen und E-Mails verschicken können. Auch entstand eine Gilde von Informatik-Juristen. Persönlich habe ich noch nie einen kennengelernt, der über den Status des Lafferi hinausgekommen ist.
Warum ist die unsichere Rechtslage ein Problem?
Ein Blick über die Grenzen genügt. Ein Hobbygärtner muss nur ein Photo auf einer anderen Webseite “klauen” und schon hat er ein Abmahnverfahren am Hals. So schlimm ist es in der Schweiz noch nicht, aber wie schlimm, hängt von der Tagesverfassung des Richters ab. Insbesondere im Zeitalter von Web 2.0, wo jeder Kommentare und Bilder auf die Webseiten einfügen kann, ist es grob fahrlässig, einen Blog in der Schweiz zu hosten. Als Alternative bietet sich die USA an, wo eine weitgehende Rechtssicherheit gegeben ist.
Durch diese unsichere Lage gehen viele Kunden verloren und diese fehlen, wenn es darum geht, einen 24-std-Betrieb zu unterhalten. Jeder kann die Probe aufs Exempel machen. Haben Sie Ihre Webseite bei einen kleinen Provider und fällt der Server am Freitagabend aus, dann kann man das ganze Wochenende nicht mehr auf ihre Webseite zugreifen. Selbst bei den grössten Providern der Schweiz ist die Situation nicht entscheidend besser. Wenn man überhaupt jemand morgens um 3 Uhr ans Telefon bekommt, tönt der meistens ziemlich verschlafen und braucht erst mal 10 Minuten, bis er überhaupt begreift, um was es geht … bei 3,50 Fr. pro Minute, versteht sich.
Rassismusbekämpfung als Vorwand
Die Schuld hat aber nicht dieser Nachtportier, sondern klar die linke Politik der letzten Jahre. Die Linken haben versucht, unter dem Vorwand von Rassismusbekämpfung und Kinderpornographie, das Internet zu kolonialisieren. Die Folge waren Investitionen von mehreren 100 Mio. Fr. (!) des Bundes zur Bekämpfung der Internetkrminalität, die in der Schweiz bestenfalls marginal ist. Solche Webseiten waren schon seit jeher in der Ukraine (oder noch weiter entfernt). Wie das ganze funktioniert, ist weiter unten an einem Beispiel beschrieben.
Die Linke will die totale Kontrolle über das Internet
Die Linke beabsichtigt noch anderes: sie will nun auch noch die Hoster für den Content verantwortlich machen. Das wäre einmalig in Europa und der Todesstoss für den Informatikplatz Schweiz. Welcher Hoster kann sich einen 24-Std-Anwaltservice leisten?
Die vertane Chance
Die Schweiz ist als Steuerstandort in Europa einmalig. Wir verdanken unseren Wohlstand weitgehend dieser Tatsache. Machen wir uns nichts vor: der Kanton Zug würde sofort wieder zu einem Agrarkanton mutieren, wenn er die Steuern erhöhen würde. Die Produktion ist schon längstens abgewandert. Die Netten(FDP,CVP) haben den Linken stattdessen die Informatikpolitik überlassen. Der Schaden ist nicht wieder gut zu machen, denn der Serverstandort ist langfristig auch der Standort des Unternehmens – das gilt als sicher.
Was kann man dagegen tun?
Swiss-Web-Hosting hostet mehrere hundert Webseiten in den USA. Der Server ist im grössten Servercenter der Welt untergebracht, der effektiv 24 std. gewartet wird. Dieses Server-Center hat die leistungsfähigsten Datenleitungen die kommerziell verfügbar sind. In der Regel ist der Zugriff auf eine dort gehostete Webseite noch schneller als in der Schweiz. Allerdings hat es auch in den USA Gesetze, die zum Teil noch strenger sind als in der Schweiz, doch es gibt keine Kommentarhaftung, der eigentliche kritische Punkt des Hostings.
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Beispiel für eine Internetfahndung:
Die Beamten aus Deutschland, Schweiz oder Österreich erstellen eine Liste mit verdächtigen Internet-Adressen. Sie kontaktieren dann Echelon, ein amerikanisches Abhörzentrum in Deutschland, welches sämtlichen E-Mail-Verkehr in Europa registriert. Es arbeitet auch für andere Staaten, sowie ausserhalb der USA auch für amerikanische Firmen – gegen Bezahlung versteht sich. Kein europäisches Land verfügt über eine ähnliche Technologie.
Echelon filtert nun den Verkehr auf die verdächtigen Seiten heraus. Mit der IP-Adresse kann man den Access-Provider (Sunrise, Swisscom, …) herausfinden, und dieser wiederum kann sagen, welche Telefonnummer/Abonnent dieser IP zugeordnet war. Die Beamten beschlagnahmen nun die PC’s derer, die sich auf den fraglichen Webseiten befunden haben. Nun müssen sie zuerst verbotene Fotos finden, um auch eine Anklage erheben zu können. Hat der Seuniggel etwas abgespeichert, ist es passiert.
Dieses Beispiel zeigt, wie unselbständig unsere Internetfahndung ist – und dennoch kostet sie horrende Summen. Mit welchem Resultat? Im Jahr fischen sie etwa 5 Säuniggel aus dem Netz. Kostenpunkt pro Urteil (Grössenordnung Parkbusse) zu Vollkosten mindestens etwa 5 Mio. Fr. Die Webseite selbst, bleibt aber weiterhin im Netz, dagegen sind die Beamten machtlos.
Das zeigt, dass unsere Beamtenschaft jenseits von jedem Controlling operiert. Dazu kommt noch, dass diese Kontrollen ganz einfach ausgetrickst werden können und die wirklichen Seuniggel sowieso nicht erwischt werden. Erwischt wir der Gelegenheitsfritz, der nicht einschlafen konnte und sich dann die Zeit auf solche Webseiten vertrieb. Und das ist nicht einmal sicher: so ist ein Fall gekannt, dessen Computer beschlagnahmt wurde, wer er sich angeblich auf solchen Seiten herumsurfe. Wie sich erst viel später herausstellte, war es der Nachbar, der sich des W-Lans bediente. Doch wessen Ruf war nun zerstört? So geht es …
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Das obige Video enthält unwahre und ehrverletztende Behauptungen. Eine Anzeige ist jedoch zwecklos. Unsere Beamten könnten nie herausfinden, wer dieses Video eingestellt hat, ausser sie machen das Portmonaie sehr weit aus. Da sind sie dann aber wieder sehr schnell kostenbewusst – einen Linken zu verfolgen macht sich schlecht in den Medien. Ein schönes Beispiel erleben wir ja zur Zeit bei den Festnahmen in Bern und Basel.
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Da hat unser Suppenkasper aber messerscharf ermittelt!
ha! die männliche trudi gerster… schön dass man auf dem weg von einer kontakt & anlaufstelle zur nächsten noch zeit für ein paar filmli findet. aber, ach nein, für resozialisierte gibts ja auch die praktische heimabgabe.
wie oben schon erwähnt, verlegt Eure Server einfach ins Ausland bis die Linken in der Schweiz und Deutschland keinen Traffic und kein Geld mehr haben. So habe ich das schon lange gemacht, Winkelried doch hoffentlich auch?
wem überrascht das schon?
die sozis hätten uns ja alle gerne in kolchosen.
@framei
Der Chef wird schon wissen, was er macht. Die Situation in Deutschland ist katastrophal. Dort ist ja das Abmahnen Volkssport. Die Schweiz hätte daraus ein Milliardengeschäft machen können, auch gegenüber Frankreich, Italien, Österreich. Man hätte so eine Art Domain-Nummernkonto einführen können. Aber wir haben das Feld den Linken überlassen.
Was geschieht jetzt?
Zuerst geht der Server rüber. Irgendwann folgt die Firma als Holding-Gesellschaft nach (das hat dann meist steuerliche Gründe), in der Schweiz bleibt die Filiale, die Telefone werden in Banglore abgenommen … die Wertschöpfung ist dann zu 98% aus der Schweiz draussen. Wir können dann nur noch hoffen, dass die Freizügigkeit auch in die andere Richtung funktioniert.
Ihr könnten aber wirklich mal Arnold von Winkelried als rechtmäßigen Besitzer der Domain eintragen. Der hat sich noch nie vor Morddrohungen gefürchtet.
Ist theoretisch machbar und solange die Rechnung regelmässig bezahlt wird, interessiert das auch keinen Knochen. Doch bei uns hat alles seine Ordnung!
@Kulturbereicherer
sorry den Kasperli-Link habe ich übersehen, jetzt ist alles klar. Gut so auch für die Kommentatoren. Die Schweizer haben den IT-Hype vollkommen verpasst, zu teuer zu restriktiv zu viele Gutmenschen und linke Staatsanwälte, zu nahe an Europa. Wer die freie Meinungsäußerung verfolgt, soll bestraft werden. Zum Schluss richten es die Euro-Moslems mit der Scharia. So ist es besser sich frühzeitig abzusetzen und den Gutmenschen den Boden unter den Füßen zu entziehen. Es lebe Texas.
der Suppenkasper wird Euch in Panama besuchen. Kein Impressum das wurmt ihn natürlich. Entzieht diesen Linken die Existenzen, sie verdienen es, vom “Volk des Friedens” gelenkt zu werden.
aus dem Untergrund wurden schon einige Staaten demontiert und umformiert. Internet kommt der geheimen Abstimmung oder Wahl und dem Untergrund doch recht nahe. Das Schöne daran ist, dass die linken Staatsanwälte nichts aber auch gar nichts gegen diesen Cyber-Untergrund unternehmen können, sofern der Seitenbetreiber und die Kommentatoren ein paar einfache Regeln befolgen. Es gibt und gab schon immer Staaten die Volksmeinungen unterdrückten, sogar sogenannt demokratische Staaten wie etwa die Schweiz. Mit Hilfe der Linkspresse und des politischen Linkssumpfes wird versucht dem Bürger eine Meinung zu indoktrinieren. Jeglicher Widerstand aus dem Internet wird sofort geahndet um das Vorhaben nicht zu gefährden, denn man sitzt ja im gleichen Boot. Tja und was machen die “Oppositionellen” sie treffen sich außer Landes, weit ab von linken Staatskrüppeln die ihnen das Wort verbieten. Dass damit auch viele Arbeitsplätze verloren gehen, hat der Verfasser dieses Artikels schön herausgeschält, aber das ist den Linken doch egal, noch jedenfalls. Danke Richard Fluehmann für den Artikel. Sicher gäbe es auf Winkelried noch viel mehr Wortmeldungen, wenn alle Leser gut sichtbar informiert würden, dass der Server in Amerika steht und das offene Wort keine Konsequenzen mehr haben kann. Vielleicht macht ihr diesen Umstand noch etwas publiker, so dass es schlussendlich jede(r) weiß, der bis dato aus Angst vor dem Staatanwalt, nicht schreiben konnte.
Web-Hosting in der Schweiz:
— web.adm.hostpoint.ch ping statistics —
10 packets transmitted, 10 packets received, 0% packet loss
round-trip min/avg/max/stddev = 11.940/17.121/31.782/7.003 ms
Web-Hosting in den USA:
— swiss-web-hosting.ch ping statistics —
10 packets transmitted, 10 packets received, 0% packet loss
round-trip min/avg/max/stddev = 152.697/155.120/165.199/4.068 ms
Fazit: Antwortzeiten fast 10x so hoch. Aber wenn man gegen Schweizer Gesetze verstossen will, muss man halt wohl oder übel ins Ausland flüchten.
Wenigstens unterstützt Winkelried die amerikanische Wirtschaft.
@ emeidi
— ping statistics for winkelried.info
5 packets transmitted, 5 received
round-trip time (ms) min 98, avg 104, max 110
— ping statistics for hostpoint.ch
5 packets transmitted, 5 received
round-trip time (ms) min 92, avg 97, max 103
Wer misst misst Mist. Bist Du ein Linker dem das Brot wegschwimmt?
@musil_weg und und-so
Merci …
Die Ignoranz der Linken über die Informatik und ihre Kontrolle über die Medien hat sie Grössenwahnsinnig gemacht.
und sollten die Linken mit ihren Gehilfen mal auf die Idee kommen alle Domains aus dem Ausland, die ihnen nicht genehm sind zu blocken, dann löst ihr das Problem mit einer einfachen 301-er Weiterleitung. Die url von Winkelried ist so “durchgängig” wie Wasser, sie zu stoppen ist unmöglich
Winki mach weiter so, wir brauchen Dich.
@und_so:
“Wer misst misst Mist.”
Wird wohl so sein … Ist doch irgendwie logisch, dass ICMP-Pakete länger brauchen nach Übersee als in einen Nachbarkanton, nicht?
“Bist Du ein Linker dem das Brot wegschwimmt?”
Ich bin ein “Linker”, aber das Brot schwimmt mir nicht weg (was meinst du eigentlich damit?).
@und_so:
“Die url von Winkelried ist so “durchgängig” wie Wasser, sie zu stoppen ist unmöglich”
Sind eigentlich irgendwo Winkelrieds Zugriffszahlen veröffentlicht?
@Emeidei
Wir haben einen Zähler oben rechts und heute Abend gibt es eine Gesamtübersicht.
wenn ich meine Server local pinge bin ich noch schneller als Du
Deine gemessenen Zeiten rühren von der Supraleitung die zu Deinem Server führt.
Den Zähler oben rechts kannst Du eventuell nicht sehen, weil Du u.U. per Proxy unterwegs bist?! oder weil das Wort “rechts” Dir alles ausfiltert was wichtig ist.