Die Schweiz aus konservativer Sicht  

27. Januar 2008 von mauluege

journalist.gifDie Schweizer Journalisten schreiben und keiner liest ihre Artikel. Diese Aussage ist nicht frei erfunden, sondern Tatsache geworden. Vor allem der Tagesjournalismus wird immer mehr zur Farce.

Die einzige Berufsgilde, die immer noch keinen gesellschaftlichen Wechsel durchgemacht hat, ist die der Journalisten. Wer während den letzten Jahren täglich Tageszeitungen liest erkennt sofort die Gleichschaltung in der Berichterstattung. In jedem Blatt steht dasselbe, Meinungen werden gar nicht ausgewogen publiziert, die spitze Feder in der Kommentatorenspalte fehlt, politische Gegner werden ausgebuht, Chefredaktoren sind längst zu PR-Managern mutiert worden, Menschen mit anderem politischen Hintergrund ignoriert und der Journalist wird artig zum Mainstream getrimmt.

Wieso eigentlich?

  1. Journalisten sind generell an der linken Ecke der politischen Landschaft zu finden (inkl. vieler Chefredaktoren).
  2. Man macht heute keinen Unterschied mehr zwischen Redakteur und Journalist. Der Journalist muss alles alleine machen und wird dafür auch noch schlecht bezahlt. Von Recherche bis zum Layout. Daher bleibt beinahe keine Zeit um richtig recherchieren zu können.
  3. Journalisten wollen nirgends anecken. Sie glauben, die Mehrheit der Bürger sind mit ihren Texten gleicher Meinung. Deshalb fehlen auch die wirklich kantigen und unangenehmen Journalisten mit einem breiten Wissen und einem noch kantigeren Fragekatalog (nachhacken im Journalistenjargon).
  4. Viele aus der Journalistengilde wissen gar nicht was in ihrer Stadt, ihrem Umfeld genau abgeht. Wie auch? Sie sitzen die meiste Zeit im Büro und müssen ganze Seiten mit Agenturmeldungen (ungefiltert) redigieren und in die Seite anpassen.

Chefredakteure sind wie Bundesräte. Unangenehm fragende Redakteure werden entweder rausgemobbt, rausgeekelt oder in ein anderes Ressort versetzt. Ebenso gibt es ein Journalistengesetz: „Kritisiere nie öffentlich deine eigenen Kollegen anderer Medien.“ Deshalb lesen wir täglich und in jeder Zeitung dieselbe Leier. Meinungsjournalismus in der Schweiz ist praktisch ausgeschaltet, ausgewogene Berichterstattung nicht mehr vorhanden, Kuschelkurs im Blätterwald.

In den nächsten Ausgaben von Winkelried wollen wir deshalb Themen setzen die eine Erklärung bedürfen. Wir zeigen auf, welche Fragen unsere Printmedien eigentlich nebst dem Mainstream auch noch aufwerfen könnten. Nach dem Motto: „Was die Bürger schon lange einmal interessiert aber die Journalisten nicht anzupacken wagen.“

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  1. gutes vorhaben, bin gespannt.

  2. framei

    die Journies sind die Diener der linken Politiker weil´s dort mehr zu gewinnen gibt als beim eigentlichen Arbeitgeber. Das Lügen wird ihnen in den ersten Unterrichtsstunden beigebracht und ist vielen auch schon angeboren. Die Autodidakten unter ihnen sind ohne Schliff und Verstand, sie gehören zur der Gattung der Papageien. Eine gute Idee, sie mal etwas unter die Lupe zu nehmen, hoffentlich auch namentlich.

  3. Nicht ganz alle Journis sind Linke, aber wenn Sie nicht links schreiben, sind sie bald den Job los. Was bei den Journis noch schlimmer ist, ist der Hang zum Etatismus. Die Berichterstattung gegenüber dem Staat ist vollkommen devot. Der Staat kann den grössten Mist bauen, die Journis werden die ein Wort darüber schreiben. Und schon gar nicht der Chefredaktor … die Zeitungen erhalten einen nicht unwesentlichen Teil Ihrer Einnahmen vom Staat in Form von Stelleninseraten, Inserate aller Art. Dann gibt es weitere Vergünstigungen wie die gebührenreduzierte Zustellung und die Journis können regelmässig an Gratis-Veranstaltungen des Staates teilnehmen, bis hin zu Auslandsreisen. Wer aber nicht spurt, ist schnell das letzte mal mitgefahren.

    Und noch was: jeder Journi träumt davon, Pressesprecher zu werden. Das ist ein totaler Flönerjob, gut bezahlt und kaum kündbar.

  4. Achilles

    Die früheren Journalisten waren Quereinsteiger aus allen möglichen Berufen, eine spezielle Ausbildung hat es nicht gegeben. Die modernen Journis stammen aus eigens für sie eingerichteten Studiengängen, meist Kommunikation genannt.
    Diese Studenten wissen, dass mit ihrem Fach kaum jemals Geld zu verdienen ist. Ihr Ziel ist ein ganz anderes: Sie wollen die Welt mit Druckerschwärze besser machen. Wobei wir beim linken Denken sind. Auf gut deutsch, der moderne Journi möchte nicht Informationen vermitteln, sondern linke Propaganda streuen.
    Ich begrüsse es daher sehr, dass Winkelried diese Marktlücke füllt und die Bürger offen und ehrlich mit Informationen versorgt.


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