23. Januar 2008 von Echnaton - 17 Kommentare

besucher.jpgEs scheint, dass Winkelried recht im Aufwind ist, während unsere Kollegen von der Abteilung “Linker Qualitäts- Journalismus” grad den Bach runter gehen. Eigentlich ist das Rezept ganz einfach: Winkelried ist der Einzige, der sich fleissig über die Linken empört. Die Qualitätsjournalisten haben leider nur die PNOS und das sind nicht so viele, das es für alle reicht: Journalisten, linksextreme Rechtsextremisten-Experten, Behörden, Nationalfond-Studien, usw.

Linksextreme, Sozialmissbrauch und politische Halbwahrheiten gibt es aber zu Hauf und über die dürfen unsere Kollegen leider nichts berichten - schade. Winkelried aber schon. So bleibt ihnen also nichts anderes übrig, als auf den 8.März zu warten, bis die PNOS nach der Winterpause wieder debüttiert …. das ist blöd. Versucht es doch mal mit einer kräftigen Spende, vielleicht legen die dann für Euch eine Sondereinlage ein.

Im Grunde genommen gehen uns Besucherzahlen am Allerwertesten vorbei, weil Winkelried keine kommerziellen Absichten hat, aber für das Ego sind sie doch ziemlich wichtig. Auch die Autoren von Winkelried bloggen “gegen den Counter” - geben wir es zu. Und im Gegensatz zu anderen, sind diese bei uns kein Geheimnis, sondern von jedem einsehbar. Wir haben zwei Systeme …. den Besucherzähler für den Chef und die Artikelleser für die Autoren. Jeder Autor schreibt natürlich gern einen 500er, ist aber gar nicht so einfach …

Trotzdem: wie suchen weiterhin Autoren. Es darf zur Abwechslung auch mal ein Linker sein. Und Photoreporter natürlich …

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  1. Achilles

    Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg. Da tschuttet der Tagesanzeiger wohl bald in der 3. Liga.

  2. Fairerweise muss man natürlich auch sagen, dass die Printmedien nicht vom Online-Geschäft leben. Die können da bestenfalls einen “Umkostenbeitrag” herausholen.

    Dennoch ist es unbestritten, dass die Zukunft “online” ist. Eine Zeitung publiziert heute, was gestern geschrieben wurde und vorgestern geschah. Interessant ist so eine Medium nur dann, wenn es etwas exklusiv hat, oder sonst etwas bringt, was die anderen nicht interessiert oder übersehen. Deshalb durchforsten die Journis auch immer wieder die Blogs.

    Oft argumentieren die Journis, dass im Gegensatz zum Online-Bericht, bei ihnen mehr Background-Infos enthalten sei. Das bezweifeln wir ziemlich: die heutigen Journis sind Schreiberlinge und keine Fachleute mehr, wie zu Zeiten von Arnold Hottinger - was sie an “Mehr” bringen, ist ideologisches Gesülze aus der SP-Parteiküche (dynamische Vorwärtsstrategie, kreative Problemlösung, Krisenmanagement und solche Platitüden).

    Gerade gestern gab so ein Journi im Tagi wieder einen zum Besten. Löpfe: “Der Kapitalismus ist eine Gefahr für die Demokratie”. Allein schon der Titel deutet auf einen Stromausfall der Nachrichtenticker hin. Irgendwie verwechselt sich der Schreiberling mit Fukoymama oder Karl Marx - na ja, das soll ja vorkommen, angesichts der Tatsache, dass man knapp dem freien Journalismus entgangen ist. Doch das Dümmste am Artikel ist nicht der Artikel selbst, sondern die zwei linken Kommentatoren, die sich dann sogar die Mühe machen, ihren linke Wahrnehmungsstörung in Worte zu fassen. Eigentlich sollte man sich noch darüber aufregen, noch wenn man etwas nachdenkt, kommt man immer mehr zum Schluss, das “Linkssein” eine psychlogische Dysfunktionalität sein muss.

  3. David

    Glaube nur einer Statistik, die du selber gefälscht hast, gäll…

    EDIT: Wir sind keine Linken, wir haben das nicht nötig. Und mach mal einen Besuch beim Claude Longchamp. Der behauptet, er hätte 100′000 Besucher pro Monat. Ein Linker eben - wahrnehmungsgestört, sonst wäre er ja kein Linker. Tante Elfriede

  4. benzmann

    Sieht man davon ab, dass in diesem Diagramm Daten verglichen werden, welche nicht zu vergleichen sind, möchte ich mich auf die Definition “geschönte Statistik” festlegen. (compete registriert winkelried.info nicht) Die Frage, ob dies die Ernsthaftigkeit von Winkelried fördert,..nun gut. Mein Eindruck ist ohnehin, dass seit dem Wechsel zum Newsportal die Qualität von Winkelried etwas leidet und dass eine leichte Tedenz zum “Trash” in der Luft liegt. Quantität geht, wie so oft im Leben, selten mit Qualität einher. Schade, denn hätte gerade Winkelried gute Chancen, in der Schweiz als ernstzunehmendes konservatives Medium wahrgenommen zu werden. Weniger dafür exakter, mehr Backgroundwissen und neutrale Autorennamen würden diesem Ziel sicherlich dienlich sein.

    Nicht böse sein, diese Kritik brennt schon einige Zeit in mir. Lesen werde ich euch aber weiterhin…

  5. framei

    ob Winkelried echt im Aufwind ist, kannst Du für Dich anhand der Logfiles ersehen. Die Frage ist halt nur mit welchem Tool man das misst und was alles ausgefiltert wird. So können große Abweichungen entstehen. Somit lässt es die Seriosität eigentlich nicht zu, sich selber in einen x-beliebigen Chart einzutragen und mit anderen vergleichen. Die Kurve von Winkelried könnte sowohl höher oder aber auch tiefer angesiedelt sein als dies im Chart dargestellt wird. Somit wirkt dieser Chart-Eingriff nicht sehr glaubhaft. Fragen die dabei zu stellen sind:

    1. wie wird ein Besucher definiert, mit oder ohne Spiders?
    2. wird ein wiederkehrender Besucher mehrfach gezählt?
    3. wie groß ist die Zeit angelegt zwischen zwei Besuchen, damit dieser mehrfach gezählt wird.
    4. werden die Anzahl Besuche oder die Anzahl verschiedener Besucher gezählt?
    5. Wird der Traffic der Konkurrenten tatsächlich vollautomatisch durch compete.com ausgewertet und wenn ja wer kennt die großen Geheimnisse aller drei so genau?
    6. Beruhen die Messungen von Winkelried auch auf compete? Wenn nicht, ist ein Vergleich eh unzulässig.

    Ich sage da nur: wer misst, misst Mist

  6. @Benzmann
    Was an der Statistik so geschönt sein soll, lassen wir mal offen. Dann aber mal ein Wort zur Qualität: mittlerweile schreiben auch “echte” Journalisten für Winkelried, ob deshalb die Qualität gesunken ist? Nein, es ist wohl ein bischen Nörgelei …
    Winkelried liefert im Gegensatz zu anderen Blogs echten Content. Die Kolumnen sind in der Qualität zum Teil nicht schlechter, als was der Mörgeli in der Weltwoche abliefert und dann erst noch aktueller.
    Auch ist Winkelried kein Parasitenportal, welcher nur Content von anderen Seiten ohne Quellangaben übernimmt und den Text einfach umschreibt. Wir geben uns wirklich Mühe, hier fair zu sein.
    Unser Leser soll auch klar sehen, dass der Autor unter einem Pseudo oder unter seinem echten Namen schreibt. Deshalb verwenden wir Pseudos, die auch als solche erkennbar sind.
    Ob wir erst genommen werden oder nicht, können wir am Zähler ablesen. der ist im Gegensatz zu anderen, hier vollkommen offen.

  7. @franei
    Die Kurve von Winkelried wurde “von Hand” eingezeichnet. Wir haben unseren kleinen, kostenlosen Zähler oben rechts. Mehr brauchen wir nicht, weil wir ja nicht um Werbeverträge buhlen.
    Was Du sagst stimmt. Wir müssen schon manchmal schmunzeln, wenn kommerzielle Webseiten mit irgendwelche Phantasiezahlen sich Werbeaufträge ergaunern. Ein Oberschlawiner ist da das Blogwerk von Hogenkamp. Dank dem linken Beziehungsnetz schaltet die Bluewin da immer wieder Werbung. Da muss irgend ein Sozi-Spezi in der Werbeabteilung hocken, der da beim Parteikollegen plaziert … Das machen die Linken oft.

  8. benzmann

    Ein selbst gebasteltes Diagramm als knallhartes Faktum anzubieten und dies den Leuten als Qualität verkaufen zu wollen wirkt eher lächerlich, sicher nicht professionell. Ohne die Möglichkeit die Daten verifizieren zu können, macht ein solches Diagramm auch einfach keinen Sinn. Die Kritik, welche mich zum “Nörgler” macht, trifft auch nicht die Gesamtheit des Projekts Winkelried, sonder einige kleine Punkte wie zum Beispiel diesen. Der Rest ist geschenkt. Schönen Tag noch.

  9. Martin Prochazka

    @benzmann
    Schau mal, die Zahlen kann jeder dort auslesen. Winkelried hat nur den Histat Zähler, der ist einfach und kostenlos. Da wir keinen anderen Zähler haben, gibt es auch sonst keine anderen Zahlen.

    So ein linker Schlaumaier aus dem Hause Hogenkamp wollte das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und bemühte irgend eine andere Statistik, in der Winkelried gar nicht gelistet ist. Erstaunlich war, das Winkelried dort bereits im letzten Februar eine bedeutende Frequenz hatte. Allerdings: Winkelried existierte damals noch gar nicht. Neid, Neid, Neid …

    Winkelried ist der Einzige, der seine Besucherzahlen offen legt. Jeder der das nicht tut, ist ein Nobody … oder hat was zu verbergen.

    EDIT … oder bloggt lediglich zum Spass. Tante Elfriede

  10. @Martin
    Es gibt da schon noch weitere Massstäbe als nur Besucherzahlen. In Foren z.B. sind die Anzahl Beiträge wahrscheinlich wichtiger als die Besucherfrequenz.
    Bei Winkelried werden Kommentare stark kontrolliert. Das schlimmste sind dabei nicht mal die linke Trolle, sondern die Neider, die Links auf ihren Blog platzieren.Jemand von 20min sagte mal, das auf ihrer Webseite das “Weglinken” faktisch verboten ist. Ähnliches beobachtet man auch bei den anderen Zeitungen. Bei der BAZ hingegen ist es genau umgekehrt.

    Wahrscheinlich muss man auch zwischen Linkgeber-Blogs unterscheiden und Content-Blogs. Wir zählen uns eindeutig zur zweiten Spezies.

  11. musli_weg

    für einen Blog sind die Anzahl Kommentare wichtig, aber schlussendlich hängen diese wiederum von den Besucherzahlen ab und natürlich vom jeweiligen Artikel. Wichtig ist auch die Verweildauer auf einer Seite. Was nützen 500 Robots/Tag die nur Traffic produzieren und den Content klauen? Deshalb ist eine seriöse Auswertung das A&O einer glaubhaften Statistik. Generell bin ich sehr vorsichtig wenn es um Statistiken geht.

    Winkelried ist wirklich meist topaktuell und einmalig bezüglich Content. Hie und da werden auch bei Winkelried die Themen woanders hergeholt , aber immer mit eigenem Text versehen. Logisch, dass alle News-Blogs die Informationen meist aus zweiter oder dritter Hand haben, anders ginge das alles nicht. Viel wichtiger ist die schnelle Verbreitung und die schonungslose Aufdeckung der Lügen. In diesem Punkt ist Winkelried wirklich einmalig, so ähnlich wie PI in Deutschland, wenn auch eher etwas politischer und weniger konfessionell. Jeder hat so seine Nischen. Wir sollten alle froh sein um solche Blogs, woher sonst käme die Wahrheit in unsere Stuben “geflogen”? Danke Winki für Deine Mühe, auch wenn nicht immer alles 100%-ig ist.

  12. benzmann

    Ihr versteht hier etwas falsch. Es ist gut, dass ihr die Zahlen offenlegt, es ist auch gut, dass ihr alles das macht, was ihr erklärt habt. Einzig die Präsentation dieser Zahlen finde ich nicht ok, oder zumindest überdenkenswert. Vermischung von compete Daten, mit jener der eigenen Statistik ist nicht so einfach möglich. Dies, wie schon von anderer Seite erwähnt, lässt einen Spielraum nach oben wie unten offen, stellt also keinerlei zuverlässige Aussage über den Erfolg von Winkelried dar. Ein Beispiel, pi-news wird bei compete mit 1,2k Besuchern geführt, die tatsächlichen Zahlen erreichen allerdings ganz andere Höhen. Andererseits wird orf.at mit 15k angegeben, die Seite generiert an normalen Tagen aber das 5fache dieses Wertes an Besuchen.

    Da ich keinen Neid fühle und auch kein Linker und auch kein Verlinker bin, geb ich jetzt wieder ruhe.

    Grüße

  13. @Musil_weg
    Danke und noch ein Wort dazu: Anzahl Kommentare. Sicherlich sind die ein nettes Feedback, aber man muss immer wieder ein Auge darauf haben. Das zeigt gerade PI ganz deutlich. Was dort manchmal so in den Kommentaren steht, würden wir hier nie tolerieren., selbst bei unseren ärgsten Widersachern nicht. Wir haben uns hier klar eine Grenze gesetzt: wir tuen nur das, was die Linken auch tuen.

    PI hat aber auch ein ganz anderes Fachgebiet als wir. Winkelried kommentiert die schweizerische Politik generell, PI hingegen beschäftigt sich weitgehend nur mit der Einwanderungspolitik in Deutschland. Das sind schon zwei paar verschiedene Blickwinkel. Positiv bei PI ist vor allem auch, dass sie einen transparenten Zähler haben. Interessant ist auch, dass die deutschen Medien PI nicht mehr verschweigen (können), sondern auch zunehmend thematisieren. Das wird auch bei Winkelried bald der Fall sein, oder ist es zum Teil schon.

    Trotzdem ist uns zur Zeit diese Phase des “Geheimtipps” noch fast lieber. Sobald die Medien mit der Berichterstattung anfangen, werden die Besucherzahlen sehr volatil und man kann nicht mehr genau sagen, was ankommt und was nicht.

  14. @benzmann
    Du hast schon Recht … vielleicht sind auch die Zahlen der Zeitungen nicht richtig. Gerade deshalb ist es wichtig, das ein Blog einen “LiveZähler” einbaut und offen zu seien Besucherzahlen steht. Natürlich: am Anfang ist es frustrierend für den Blogger … aber es gibt Feedback und wenn ein Blogger gut ist, kommen die Besucher früher oder später schon.

    Eines schleckt aber keine Geiss weg: die Webseiten der Linken sind nicht im Aufwind und Winkelried entwickelt sich gut. Das ist eigentlich die zentrale Aussage der gesamten Geschichte.

  15. emeidi

    Also wenn ich auf compete.com gehe und Winkelried mit meinem Blog vergleichen will, sehe ich:

    “We do not have any data for winkelried.info, …”

    Jetzt zensieren schon us-amerikanische Unternehmen winkelried.info? Ihr habt es weit gebracht …

  16. @emeidei
    Wir soeben an anderer Stelle klar geworden ist, verstehst Du nichts von Informatik. Warum soll hier jemand noch die Zeit verschwenden, das zu erklären.
    Tu uns doch einen gefallen und versuch Dich als Bombenspezialist in der Reithalle. Bei Deinem Talent sollte sich das Problem schnell von selbst lösen.

  17. und_so

    @emeidei

    den Toolbar-Trick und dessen Manipulationsmöglichkeiten kennen halt noch nicht jeder Site-Betreiber, die linken Linker hingegen schon. Du solltest etwas seriöser umgehen mit solchen Äusserungen, denn davon hängt Deine Glaubwürdigkeit ab. Deine Aussage ist nichts als Bluff und kommt vielleicht bei jenen an, die nicht wissen wie bei compete&Co. gemessen wird! Egal ob Alexa, Compete oder andere, sie sind alle ganz einfach manipulierbar und sind ausgelegt auf den amerikanischen Markt. Mit installierter Toolbar und wenigen Klicks pro Tag auf eine Schweizer Webseite katapultiert man diese ungerechtfertigt nach oben. Das hast Du wohl mit Deiner Seite getan. Freu Dich und bescheiss weiter. So, nun habe ich nochmals Zeit in Deinen Kabis investiert, aber das war´s dann auch, denn für einen Linken ist mir jede Minute zu schade. Bleib doch einfach unter Deinen und bescheiss die, denn die haben es sicher verdient.


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