Die Schweiz aus konservativer Sicht  

21. Januar 2008 von Redaktion

zigeuner.jpgVon lächerlich (Blick) bis zum Gefährdung der nationalen Integrität (TA Media) wurde die Rede von Blocher im Albisgüetli eingestuft. Seit Freitag ist aber eines klar: das neue Feindbild der Schweiz ist die EU. Und damit scheint er den Nerv der Bevölkerung zu treffen. In den letzten Jahren war die Beziehung zur EU vor allem ein Geben. Wie von einem Vassallenstaat erpresst die EU Milliarden und diktiert – unterstützt von einer EU-besoffenen Beamtenschaft – zunehmend die Gesetzgebung.

Blocher hätte kein besseres Schlachtfeld für die SVP auswählen können. Auf keinem anderen Gebiet stehen alle anderen drei Parteien diametral der SVP gegenüber. Blocher weiss, dass die Bevölkerung heute der EU nicht mehr positiv gegenübersteht. Auch die Wirtschaft will zunehmend nichts mehr von ihr wissen, was sich im Abstimmungskampf massiv auf die eingesetzten Mittel auswirken wird.

Die Frage die man sich aber stellt, ist die nach dem Heerführer Blocher. War es nicht er, der die Ostpersonenfreizügigkeit befürwortete? Gerade in den nächsten Wochen und Monate werden wir hier die Konsequenzen dieser Einwanderung zu spüren bekommen. Blocher begründete sein Haltung damals mit der Tatsache, er hätte als Mitglied des Bundesrates die Ostfreizügigkeit befürworten müssen. Das ist wenig glaubhauft. Ein paar Wochen vorher sprach er sich auf dem Rafzerfeld in aller Deutlichkeit gegen die Öffnung der Grenzen (Schengen) aus. Der Bundesrat aber war dafür.

Ähnlich ambivalent ist auch die neue Schlachtordnung der SVP: Rückzug der Kampagne, wenn die EU die Steuersouveränität der Schweiz für alle Zeiten anerkennt. In diesem Falle aktzeptiere die Schweiz sogar ganze Zigeunerlager an den Ränden der Städte.

Das könnte der SVP so passen. Der Bevölkerung ist es egal, ob sie von den Romas oder von den Beamten bestohlen wird – weg ist weg.

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  1. schon ein verdächtiger zufall dass man ausgerechnet jezt die gewhre einsammeln will…..

  2. ich dachte doch gehört zu haben dass svp die freizugigkeit zulassen will falls das mit den steuern klappt aber doch wollen sie spezialauflagen/verträgen um eben die grossen romas migrationen einzudämmen? kann das sein? bitte um stellungnahme.
    ferner bin ich überzeugt dass es ein paar linke gibt die sich bereits die hände reiben und uber die zu erwartende romas “klienten” flut freuen in IV, Sozialbehörden, Sozialisierungsinstituten,Antidiskriminierungsstellen, oder anwälte die schon plädoyers im schrank bereit halten wenn es ein schweizer nichtakademiker mit ländlicher herkunft, am besten noch mit kurze haare es nur wagt das “Z” wort auszusprechen….

  3. Rütliborat

    Das heißt nicht Zigeuner, das heißt “mobile ethnische Minderheit”!

  4. David

    Wieder mal wird ein ganzes Volk kriminalisiert. Ziemlich niederträchtig und rassistisch. Und niemand entgegnet etwas.

    Auch Romas erhalten nur eine Niederlassungsbewilligung, wenn sie einen Job haben. Wer soll denn dich, Kulturbereicherer, im Alter pflegen, wenn keine Albaner mehr nachkommen?

  5. @David
    Da bist Du falsch. Als Einzelunternehmer, z.B. Scherenschleifer, dürfen Sie auch so in der Schweiz arbeiten. Zudem dürfen Sie sich 6 Monate in der Schweiz aufhalten, um Arbeit zu suchen.

  6. die sogenannten “ich ag`s”, die können dann auch proforma verwandten oder so anstellen 6 monaten lang, einfach beiträge zu einem minimalstlohn (oder maximal) entrichten, und dann ist der weg offen für iv, alv,sozialamt, und alles was die sozialausbauer noch so vor haben.
    Die können jede 6 monaten einen neuen kommen lassen und ihn danach zum staat schicken.
    Früher brauchten man dazu mehrere tausend dollar für schlepper, heute einfach 6 monaten lohnbeiträge nach gutdünken, und der lotto sechser von mr. schweizer gesponsert ist da!
    als gmbh müssen sie u.u. die beiträge gar nicht zahlen, einfach ab und zu konkurs anmelden, um am folgenden tag mit der neue gmbh das spiel von vorn zu beginnen.
    dazu kommen dann dijenige die zu einem high-speed ch pass kommen die dann natürlich weitere (ausschliesslich, den uns heiraten sie ja aus prinzip nicht)landesleute reinholen, wenn es nicht ernst ist kann man nach 4 jahre die scheinehe beenden, und aus ein eingebürgerter mitbürger werden 2 die das spiel auch nochmals von vorn beginnen können, jede 4 jahre.
    Wenn mann sich ein wenig auskennt kann jeder ausländer in der schweiz auf diesem weg in 10 jahre minimum 20 landesleute reinholen und beim arbeitslosen amt abliefern. (natürlich macht er das bestimmt nicht aus nächstenliebe)
    von geldwaschorganisationen ganz zu schweigen…..

  7. David

    Soso. Wo hast du dich denn so ausgezeichnet informiert?

  8. in meien mehrjähriger erfahrung als selbständiger stellt man fest was man alles so machen kann….. scheinverheiratete kenne ich auch.

  9. framei

    Wer soll denn dich, Kulturbereicherer, im Alter pflegen, wenn keine Albaner mehr nachkommen?

    herrliche Ansichten eines Linken. Es gibt immer Mittel und Wege sich pflegen zu lassen und stell Dir vor sogar von Familienangehörigen. Wenn der Staat einmal bankrott ist und sich teure Altersheime nicht mehr leisten kann, gehen solche Aufgaben automatisch wieder an die Familie zurück. Für das brauchen wir keine Albaner und Zigeuner. Bald schon wird die Arbeitslosigkeit wieder steigen und so manche(r)wäre vielleicht froh um solche Jobs. Solange aber der Staat die gewollte Arbeitslosigkeit so massiv unterstützt ist Fernsehen schöner als Alten den Hintern putzen. Die Schweiz ist einfach nur blöd, sonst würde sie sich nicht von der EU einschüchtern lassen. Die wollen uns nicht weil wir gut zu ihnen passen, sondern wollen unser Geld und die Zigeuner auch.


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