Die Schweiz aus konservativer Sicht  

19. Januar 2008 von Redaktion

longchamp_narr.jpgDer Leutschenbach (SRG) liefert vor Wahlen und Abstimmung Wahlprognosen. Hergestellt werden sie vom SP-Mitglied Claude Longcamp (GfS). Nun sorgen seine Fehlprognosen sogar international für Aufsehen. Fachleute sprechen von “Longchamps Lachnummer” oder von “Parteienstärke von der Landeslotterie”. Tischt uns die SRG Wahltipps auf, oder ist es nur ein gebührenfinanzierter “Beschiss”?

Kontrollieren kann Longchamp Prognosen eh keiner: niemand ist bei der Erhebung dabei, niemand kennt die genauen Zahlen. Longchamp lässt dabei zwischen 1000 und 2000 Telefonnummern auswählen, diese berücksichtigen aber weder die Wahlbeteiligung, noch ist diese Auswahl wirklich repräsentativ (wer ist untertags erreichbar?).

Dann werden mittels einer obskuren Gewichtungsprozedur die Zahlen in die gewünschte politische Windrichtung gedrückt (wir haben das Problem im Griff, Zitat GfS). Auf diese geistreiche Art präsentiert Longchamp dann sogar Zahlen mit einer Stelle nach dem Komma genau, was etwa so absurd ist, wie wenn er auf einer Sonnenuhr die Sekundenbruchteile ablesen würde. Doch was da vorliegt, hat eine Streuung von +/- 5%. Seine Angabe von +2,2% – auch das noch viel zu hoch – wäre nur zutreffend, wenn das “verbiegen” der Zahlen nicht stattfinden würde.

Das, was uns da der Leutschenbach/Haldimann auftischt, ist eine linke Lachnummer sondergleichen und erst noch eine Konzessionsverletzung. Die SRG ist dazu verpflichtet, sachgerecht zu informieren. Wir gehen noch weiter und behaupten, dass die SRG eher “Wahlhinweise” an die linken Parteien gibt und somit teil der linken Wahlkampfmaschine ist. So ist immer wieder aufgefallen, wie Longchamp (Mitglied der SP) mit den Wahlprognosen die eigene linke Klientel mobilisiert.

Es ist dringend nötig, dass diese Orakel rückwirkend untersucht werden. Wir erwarten jedoch, dass nun eine Imagekampagne für die GfS folgen wird – wetten?

Die Quelle

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erwähnt, Spürnase Herakleitos


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  1. und_so

    was Longchamp dem Publikum präsentiert ist nichts anderes als linke Wahlhilfe, genau wie ARD und ZDF auch. Roland Koch hat die Wahlen schon verloren, obschon 40% noch nicht wissen wen sie wählen.

  2. pech ist nur dass alle tv usern diesen “pajass” zu finanzieren haben.
    sicherlich hat er schon genauen angaben über den ausgang die nr wahlen-2011 in der tasche, zugespielt von c.levrat höchstpersönlich.

  3. schwizli

    Die sogenannten “Umfragen” sind reine politische Einflussnahme gewisser Kreise. Bei Wahlen und Abstimmungen gibt es nur eine Umfrage , nähmlich die amtliche Wahl oder Abstimmung. Es ist egal was Zeitungen und private TV, Radiostationen machen , aber ein mit Zwangssteuern finanziertes Mediengebilde sollte solche unzverlässige “Umfragen” lassen. Es ist ja nicht mal garantiert ob diese “Umfragen” überhaubt stattfinden. Aber es ist ja bekannt das die SRG “idée suisse” immer schon dem “Grenium” nahe stehende Personen beschäftigt. Longchamp gehört sicher auch dazu. Neuerdings kommt auch Giacobbo wieder dazu , sein Theater scheint nicht so zu rentieren, und all dies “Talklaveris” , die für gute Gagen ganze Abende lang ihr Zeugs loslassen. Zuschauerquoten etwas bei 1 – 2 %.

  4. @schwizli
    habe mich auch schon überlegt ob die umfragen überhaupt durchgeführt wurden, ich wurde noch nie angefragt, ist hier jemand der schon mal angefragt worden? schon möglich dass sie einfach in rechnung gestellt werden, mann musste mal longchamps telefonauszüge anschauen…
    und sowieso, antwortet jeder erlich?
    ich würde den longchamp erst recht anschwärzen, der und seine fliege…..

  5. @schlechtmensch
    Du kommst nur dran, wenn Du in der Bundesverwaltung arbeitest. Würde er die Umfragen in einer Bank machen, kämen “falsche” Resulte raus.

  6. @kulturbereicherer
    es kommt mir vor als man die umfragen in der ringier redaktion machen würde, den verdacht habe ich schon seit jahren.

    oder bei m.stocker in anwesenheit eines anwalts….


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