12. Januar 2008 von mauluege - 3 Kommentare
Wie bereits von „Winkelried“ exklusiv angetönt und von der Presse heute bewusst verschwiegen, will die EU die „flankierenden Massnahmen“ torpedieren. Damit steht eine weitere Forderung der EU in der Pipeline. Wie der EU-Botschafter in der Schweiz, Michael Reiterer, heute gegenüber dem Radio DRS in der Sendung „Samstagsrundschau“ bestätigte, will die EU die flankierenden Massnahmen nicht mehr weiter akzeptieren.
Die EU will die „flankierenden Massnahmen“ so nicht mehr hinnehmen. Die Hochpreisinsel Schweiz müsse geknackt werden und Gespräche mit Frau Bundesrätin Leuthard seien bereits im Gange. Wie Reiterer weiter sagte, werde sich die EU einmischen weil die Anreinerstaaten die „flankierenden Massnahmen“ kritisierten. Weiter behauptet Reiterer, die flankierenden Massnahmen seien von „Gemeinden zu Gemeinden“ und „Kantonen zu Kantonen“ verschieden. Offenbar kennt der EU-Botschafter, der jetzt schon ein Jahr in der Schweiz ist, unser föderalistisches System immer noch nicht. Da sieht man, welche Luftblasen die EU produziert. Teuer bezahlte Funktionäre mit Null Ahnung, null Sensibilität und null Respekt gegenüber unseren Gepflogenheiten. Ein Skandal. Und in einer solchen Organisation sollen wir beitreten?
Weiter heckt nach unserer Kenntnis die EU-Finanzkomission bereits ein Massnahmenpapier gegen die tiefen Mehrwertssteuern in der Schweiz aus. Diese seien ebenfalls Wettbewerbsverzerrend und gegenüber allen anderen EU-Ländern unfair.
Glaubt Reiterer eigentlich an das was er behauptet? Der Widerspruch in sich liefert der EU-Botschafter im oben erwähnten Radiointerview gleich selbst: „Die Schweiz müsse keine Angst haben, dass beispielsweise die Rumänen massenhaft in die Schweiz einwanderten. Die Rumänische Regierung müsse sogar Werbung machen um die eigenen Leute ins Land zurückzuholen.“ Wie bitte? Wo sind sie denn, die Rumänen? Reiterer hat recht, weil die Rumänen alle ins Ausland abwandern und jetzt die Chinesen nach Rumänien strömen und als Billigarbeiter in Fabriken arbeiten. Diese Feststellung ist nicht eine wage Behauptung, sondern Winkelried steht mit rumänischen Journalisten in engem Kontakt. Das Netzwerk wird laufend ausgebaut. Länder wie Ungarn, Tschechien, Polen und andere stellen schon heute massiv höhere Migrationsströme aus Rumänien und Bulgarien fest. Und weiter im besagten Radiointerview brilliert Reiterer mit einer Milchbüchleinrechnung und stellt seine Rechenkenntnisse gleich selber in den Schatten: „400′000 Schweizer arbeiten ja heute in der Europäischen Union und 800′000 EU-Bürger dagegen in der Schweiz. Also arbeiten mehr Schweizer in der Europäischen Union als umgekehrt.“ Super! So will uns Herr Reiterer für Dumm verkaufen. Dies beweist, dass uns die EU gar nicht ernst nimmt und glaubt, wir hören nicht genau hin. Die Journalistin von Radio DRS hat aber nicht nachgehackt (peinlich. Für was bezahlen wir Radiogebühren?). Warum auch? Kann sich ein EU-Botschafter irren? Ja, er irrt! Weiter sagt Reiterer, es gehe nicht an, dass sich die Schweizer dem freien Wettbewerb stellen will aber dann Billigarbeiter verbietet. Auch diesbezüglich seien Gespräche mit Frau Leuthart auf gutem Wege. Die CVP bekommt langsam aber sicher ein riesen Problem. Ihre Bundesrätin fördert die Einreise billiger Arbeitskräfte und setzt die „flankierenden Massnahmen“ ausser Kraft? Was wird da eigentlich gespielt? Falls dem so ist, hat Winkelried bereits zwei Exklusivgeschichten innert weniger Tagen online gestellt und die Presse schweigt weiterhin. Soll das eine ausgewogene Berichterstattung sein?
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- br_schmid : und tschüsssssss
- br_schmid : nimm nächstes mal schlüer mit, dann wird er lockerer.
- br_schmid : kompliment, dass du den kennst ! ich musste googlen
- br_schmid : der club wird nun konkurs gehen, und staatsbeiträge erhalten ...gg
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IRadio
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Die Eidgenossen waren noch Mannen.Die haben mit den Habsburgern eben kurzen Prozess gemacht und sich nicht arschkriecherisch Verhalten.
Werft doch endlich diese EUDSSR-Vertreter aus unserem Land.
Und was uns überrascht, ist das nicht einmal die SVP aufschreit. Das ist bedenklich. Wo ist da Oppositionspolitik?
im eu verwaltungslabyrinth gibt es so viele stellen und posten, ist das was disen pflock behauptet überhaupt verbindlich?
kann jemand in der eu sagen ob diesen aussagen überhaupt verbindlich sind?
es würde mich nicht überraschen wenn sie sich zuerst noch einigen müssten, bis 2050 würden wir vielleicht eine antwort kriegen.
und sowieso was macht diesen botschafter hier, versucht er die abneigung des schweizer stimmvolkes der eu gegenüber zu beseitigen?
haben wir auch personal in brüssel der versucht die begierde der eu gegenüber unsere kassen im zaun zu halten?