2. Januar 2008 von Martin Prochazka - 2 Kommentare

moschee.jpgIn Deutschland entstand vor kurzen eine Anti-Islam-Partei, die “Pro-Deutschland“. Sie ist der Bundesverband der “Pro-Köln“, die zur Zeit den Bau einer Grossmoschee in Köln-Ehrenfeld bekämpft. Innert kürzester Zeit hat diese Bewegung 12 Ortssektionen gegründet und bereitet sich nun auf die Teilnahme an den Landtagswahlen vor.

Wir haben zuwenig Insiderkenntnisse, um diese Entwicklung beurteilen zu können. Traditionell sind die Rechtsaussen in Deutschland pro-islamisch, nicht weil sie Allah so toll finden, sondern weil die Gotteskrieger Israel vernichten wollen. Handelt es sich etwa um ein neues Phänomen zwischen NPD und CDU? Oder ist Pro-Köln/Pro-Deutschland ein Karrieresprungbrett für NPD’ler?

Einen ersten Blick auf die Webseiten zeigt, dass Pro-Köln politisch recht konkret agiert und eine Anhängerschaft hat, die weit über NPD-Kreise hinausgeht. Einen ganz anderen Eindruck macht die Pro-Deutschland-Webseite. Sie kommt über ein paar politische Platitüden nicht hinaus. So fordert sie die persönliche Haftung der Politiker für die Konsequenzen ihrer Entscheidungen. Das erinnert irgendwie an das Zinsverbot der PNOS oder an die Forderung der Grünen, Computer zu verbieten (war in den 80iger tatsächlich der Fall).

Über den Erfolg oder Nicht-Erfolg dieser Bewegung/Partei entscheidet aber letzlich die CDU. Wenn diese weiter so vor den ehrenwerten Mitbürger kuscht, betreibt sie ungewollt Wahlkampfhilfe.

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  1. da hat schon wider jemand die schnauze voll von frieden durch islam….

  2. Die Partei wird in den Dunstkreis der NPD gerückt. Die Systemparteien fürchen die Konkurrenz wie der Teufel das Weihwasser.


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