26. Dezember 2007 von David Frankfurter - Noch kein Kommentar
Nun ruft die PNOS auch auf ihrer Webseite zum Übertritt der SD’ler auf. Die Behauptung, dass das keinen SD’ler interessiert, ist heuchlerisch. So wurde in der Parteizeitung immer wieder für die PNOS geworben. Der “Ehrenpräsident” Valentin Oehen schwärmte unlängst im “Schweizer Demokrat” (2/07):
Die PNOS – eine neue, jugendliche Partei!
Sie strebt eine eidgenössisch- sozialistische Zukunft an … Die PNOS ist eine Partei der Vernunft, für die einzig und allein die Brauchbarkeit der Idee zählt und nicht, von wem sie stammt … Wenn man ihr Programm studiert, stösst man auf nicht wenige Forderungen, die einer christlich-konservativen Partei gut anstehen würden (z.B. Abtreibungsverbot; Zinsverbot; repressive Drogenpolitik) …
Damit leutet endgültig das Ende der SD ein. Noch vor einem Jahr hätte die SD die Chance gehabt, sich ein solides Image als konservative Partei aufzubauen. Stattdessen schloss sie den konservativen Flügel aus. Dummerweise war das der kampfstärkste Verband, welcher dann innert 10 Monaten die SD regelrecht “versenkte”.
Damit haben die “noch” Mitglieder nur zwei Optionen: Übertritt zur KSD oder als SD in der PNOS aufzugehen. Jeder muss es selbst wissen. Wer ausserdem behauptet, die Schreiben der PNOS seien eine zufällige Weihnachtsaktion, glaubt an Märchen. Ist es etwa die Rache von Hess an der Partei?







