Die Schweiz aus konservativer Sicht  

24. Dezember 2007 von Redaktion

30031200.jpgAm Anfang haben wir uns immer fleissig über die Journis enerviert, doch langsam haben wir auch ein bischen gelernt, sie ein weinig zu verstehen. Viele kämpfen in diesem Job um ihre Existenz, sie haben oft kaum Zeit, richtig zu recherieren. Bei den wenigen Zeitungen, bei denen das möglich ist – NZZ, Weltwoche, BAZ, u.a. – sind die Stellen rar und die Konkurrenz riessig.

In persönlichen Gesprächen merkt man oft, dass die Journis nicht selten einfach nur ihren Job erledigen. Sie wissen sehr wohl, dass sie nur die Hälfte der Wahrheit erzählen dürfen. Halten sie sich nicht an die Linie der Zeitung, schreiben sie irgendwann für das Arbeitslosenblatt “Surprise”.

Das Projekt einer rechten Tageszeitung ist daher für die Schweiz von immenser Wichtigkeit, den nur so kann eine rechte Journalistenszene entstehen, die auch eine berufliche Perspektive bietet. Ohne diese Zeitung müsste man warten, bis der letzte 68iger von Chefredaktorsessel herunterfällt. Das wäre Schade.

Ältere Beiträge zum Thema



TIPP: Kommentiert bitte auf Facebook. Warum?
Sie können uns direkt auch ein Mail schreiben an arnold.winkelried@gmail.com
Winkelried auf Facebook


Abstimmung Antifa Ausländerkriminalität Balkan Bern Blocher Blogwerk Bundesrat Deutschland EDA Einwanderung EU Euro Europa Experte Finanzplatz Grüne Internet Islam Italien IV Journalismus Justiz Kanton Kommunismus Korruption Kryptomarxismus Meinungsfreiheit Migranten Nationalrat Personenfreizügigkeit Rassismus Schengen SCHWEIZ Sozialhilfemissbrauch Sozibusiness SP Sport Statistik Steuern SVP USA Verwaltung Wahlen Welt
  1. und wer bestimmt die linie der zeitung?
    Ich glaube im endeffekt die geldgeber, aktionäre.
    wäre interessant zu wissen wer hinter welche zeitung steckt.
    wäre durch eine besichtigung von http://www.shab.ch (handelsregister online) evtl. machbar…..

  2. Die Aktionäre wollen Dividende, der Rest ist denen Wurst. Die Dividende ist dann am grössten, wenn die Zeitung hohe Einnahmen (Abo, Verkauf, Inserate) hat. In der Innerschweiz z.B. gibt es nur noch eine Zeitung die Neue Luzerner Zeitung (in x lokalen Ausgaben).

    Der Chefredaktor bestimmt nun, was Meinung ist. Die Dividende der Aktionäre maximiert er, wenn er möglichst viel staatliche Aufträge hereinholt (die Anzahl Abo sind, da keine Konkurrenz vorhanden, gegeben). Je staatskonformer er sich gibt, je mehr Inserate und sonstige Aufträge erhält er von den Institutionen. Faktisch liesst man in der Innerschweiz die Prawda.

    In Basel und Bern ist die Situation ähnlich. Faktisch existiert in der Schweiz keine Medienkonkurrenz.

  3. es kommt darauf an ob die aktionäre das blatt instrumentalisieren oder nicht.
    so einfach ausschliessen kann man das nicht denn die dividenden einer luzerner prawda für grössere investore ein pappensteil entsprechen, es fragt sich ob das nicht einfach unter “rapresentationsaufwände” geht, gewisse blätter sind derartig parteisch befangen dass ich mich diesen eindruck nicht erwehren kann.

  4. Deine Beobachtungen treffen auf die NZZ zu. Sie ist fest in der Hand der FDP’ler. Die Luzerner Prawda gehört ebenso zur NZZ Guppe, hat aber eine andere politische Linie. Das sie ein Meinungsmonpolist ist, fungiert sie hier als “Neues Mitte”Medium. Das zeigt aber auch, wie FDP’ler für ein paar Franken Ihre Gesinnung verkaufen. Der Tagesanzeiger wiederum gehört dem Conix und für den zählt nur eine: Gewinnmaximierung. Ringier denkt da auch nicht viel anders. Komisch ist nur, das Ringier nun nach rechts “durchbrechen” will. Er hat die Rechnung ohne die linke Journaille gemacht und steckt irgendwie fest.

  5. @Patriot
    Mach uns einen Gefallen und mach Dich vom Acker. Wir können nichts für Deine Erziehung …

  6. eidgenoss

    Ich musste auch zweimal lesen, als ich gesehen habe, dass HIER bessere Rercherche gefordert wird…

    @eidgenoss: genau so ist es, ober kannst Du unsere Themen in der Mainstreampresse lesen? Tante Elfriede

  7. donaldson

    Wollt ihr wirklich, dass die Weltwoche täglich erscheint? Der Winkelried muss nicht recherchieren. Das ist ja sein grosses Plus. Er kann einfach lustige Sachen schreiben. Das ist doch herrlich. Da wird doch jeder Schurni grün und blau vor Neid.

    @donaldson: Du hast vollkommen Recht! Das ist bei uns auch nicht anders als bei der linken Presse.
    Tante Elfriede

  8. hört doch auf. es ist schwierig aus texas und verstaubten hinterzimmern zu recherchieren. wer auf winkelried kommt, sucht sicher keine gut recherchierten artikel…

  9. @derdernichtlesenkann
    Dein Blog hat Ladehemmungen …. Es stimmt dann so nicht, die Journis kommen sehr oft hier vorbei, und sei es nur zur Inspiration.

  10. mein blog ist nicht mehr. zuerst bin ich von einem hack ausgegangen. ich glaube aber es war ein hardware fehler, bins noch am abklären… (falls es dich interessiert :) )
    natürlich war ich so klug kein backup zu machen, hätte nicht gedacht, dass dies bei gratisblogs passieren kann, naja.

    mal schauen,.. sonst werd ich winkelried autor ;)


© WINKELRIED 3.3 Theme by DREAMTHEME

Schweizerische Websites: Arlesheim | Stöhlker | Arrogant | SNOOP | Gedankenblitze | Campusblog | Fach-Websites: Maskulist | IDS | Pixelökonom | Oekologismus | IFU | Für Ökonomen: Monatshefte | Wirtschaftsgeschichte | Oekonomenblog | Wirtschaftliche Freiheit | Wall Street Journal | Deutschsprachige Websites: Neocon | Die Achse des Guten | Kopp | A. Unterberger | Salaminews | Anonyme Blogger: Fact-Fiktionen | Lizas Welt | Gegenstimme | Dolomitengeist | Bierhalunken | Zölibat | heplev | Geisteswelt | Höllensturz | Zettels Raum | Grüne Pest | Kybeline | Linke Webseiten: Augenauf | Juso | Medien: Junge Freiheit | Tacheles | Pikom | EF-Magazin | Preussische Allgemeine Zeitung | Weltwoche | English: Religion of Peace | Atlas Shrungs | Bewegungen: Konservativ Subversive Aktion |