1. Dezember 2007 von Echnaton - 10 Kommentare
Er betreibt einen Blog mit so viel Schreibfehler wie Moslems in Kleinbasel. Was er mit seinen Beiträgen aussagen will, kann man meist noch irgendwie erraten. Stilistisch erinnern seine Texte stark an die ersten Versuche des Dadaismus. Es ist kein misslungener Integrationsversuch eines Kulturfremden*), nein, es ist der Blog vom Longchamp: der Stadtwanderer.
Gestern behauptete er plötzlich, 100′000 (hunderttausend!) Besucher monatlich auf seinem Blog zu haben. Sein dadaistisches Gesamtkunstwerk hätte somit mehr Leser als die Basler Zeitung (!).
Es braucht wohl nicht viel gesunden Menschenverstand, um zu begreifen, dass die Orthographie allein kaum eine solche Anziehungskraft ausüben kann. Verstehen tuen das sicherlich alle, ausser der Longchamp selbst. Im Gegenteil, seit ihm der absolut nicht gelesene “Winkelried” einen Besucherrekord bescheert hat, bringt er keinen Fuss mehr auf den Boden vor Freude.
Wir wollen uns an dieser dieser Stelle bei Claude Longchamp entschuldigen. Wir kritisierten ihn, weil wir ihn (und seine Prognosen) ernst nahmen. Wir nahmen Haldimann ernst, der ihn ernst nahm. Wir haben geirrt und verstehen jetzt auch seine Welt. So wie wir nun endlich auch den Bagdad Bob verstehen. Linke leben halt nun mal in ihrer eigenen Welt.
Übrigens: gestern hatte Winkelried 3600 Besucher, gemessen, nicht behauptet, wohlverstanden.
[youtube xV7E_tzxdNs]
*) zu seiner Entschuldigung führt er immer ins Feld, er sei erst mit 6 Jahren in die Deutschschweiz gekommen.
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er zählt sicher nicht die verschiedenen Besucher sondern die Hits. Jedes Bildchen, einfach alles was von einer Seite geladen wird erzeugt einen sogenannten Hit. So kommen natürlich schnell mal 100.000 Hits zusammen. Seid doch mit Claude nicht so streng. Er verwechselt halt so vieles oder biegt es so wie er es gerade braucht. Ob Einstein auch so ungenau war, auf den er sich ja immer wieder gerne mal beruft?
So liest man auf seiner Webseite:
Longchamp hat neben Geschichte und Politik eine dritte Leidenschaft: Physik und Mathematik. Dass er am gleichen Tag wie Albert Einstein geboren ist (am 14. März; Einstein 1879, Longchamp 78 Jahre später), und dass er in Aarau die gleiche Kantonsschule besucht hat, sind Zufälle.
http://www.gfsbern.ch/referenz.....mp;print=1
ich hätte ihn wesentlich älter geschätzt, gemeint ist Longchamp nicht Einstein.
Ach was, selbst dann kommt der nie auf 100000. Ranking 3, kaum Kommentare. Ich habe eher das Gefühl, er versucht sich wichtig zu machen. Es ist überhaupt erschreckend, wie er jenseits aller Fakten herumschwaffeln kann. Irgendwie ist er in der Midlife-Krises und weiss nicht, wie er da raus kommt.
Immerhin das Thema das Winkelried behandelt ist an vierter Position in seinem Blog.
Nun offenbar nehmen Besucherzahlen konstant zu seinen Fehlprognosen zu.
Geil fand ich das Bild mit den Elefäntchen welche zu Schwergewichten mutieren, so wie er im Fernsehen falsche Prognosen erstellt, so schätzt er seinen Blog und sich selber völlig falsch ein.
@Loco
loool, bist Du fies!
@Menahem
ich bin nicht fies sondern sozial, immerhin habe ich ca 6Zeilen die ich über Drogenmissbrauch, Wahnvorstellungen etc geschrieben habe, noch vor dem Absenden gelöscht.
lasst ihn träumen von Mathe, Physik und Einstein. Statistik ist ja auch nur ein kleines Kapitel von Mathe, aber auch dort kann man gehörig Fehler machen, wie Figura zeigt.
Sprichwort: ich traue nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe.:-)
Der gute Longchamp verdient sein Geld mit dem Voraussagen der Zukunft. Da kann auch Mathematik und Physik nichts dazu beitragen. An seiner Stelle würde ich mal einen Kurs bei Uriela buchen. Die Dame hat wenigsten Mut zu ungewöhnlichen Vorhersagen, was den Wahlergebnissen im November sicher nähergekommen wäre. Ein Blick in alten Kaffeesatz hilft auch.
@Achilles
Urielle und Longchamp, das wäre ein Dreamteam