Die Schweiz aus konservativer Sicht  

30. November 2007 von asylstrasse

imageNaja, Lenin ist ja schon seit längerem nicht mehr im Zürcher Niederdorf ansässig. Dass er in der Limmatstadt seine Wahnphantasmen kultivierte ist ja gemeinhin weit verbreitet, dass aber seine Jünger auch heute noch nicht damit sparen, weltrevolutionäres Kulturgut sondergleichen an fast gleicher Stelle zu verbreiten, wohl eher nicht.

Nur ein paar Hausnummern weiter als der rote Lenin, im Zentrum Karl dem Grossen, feiern also am 08.12.2007 ab 15 Uhr ähnliche Unverbesserliche ihre Weltrevolution in der zweiten Auflage. Im Programm zum Anlass heisst es dann:

In allen Ländern wo die Internationale Kommunistische Strömung präsent ist und auch in anderen Ländern, wo sich nahe stehende Sympathisanten anerboten haben, machen wir in dieser Zeit Veranstaltungen über die Oktoberrevolution. Dir rechten Fraktionen der herrschenden Klasse verleumden die Russische Revolution als vulgären Staatsputsch. Die linken Fraktionen der herrschenden Klasse, namentlich auch die Stalinisten, stellen es als ein Modell dar, dem man unbedacht folgen sollte.

Für das Proletariat gilt es, mit diesen beiden Auffassungen zu brechen. Weder die abwertende Verleumdung noch die blinde Verherrlichung können das Proletariat befähigen, die richtigen Lehren für seinen zukünftigen Kampf zu ziehen.

Der Laie staunt und der (universitäre) Fachmann jubiliert! Das Proletariat auf den richtigen Weg führen, Revolution! Avanti Populi! Da könnte man denken, man sei im falschen Film. Dass man wirklich im falschen Film ist, zeigt die Tatsache welcher dieser Séance aber einen (links)extremen Beigeschmack gibt; denn das Zentrum Karl der Grosse wird von der Stadt Zürich betrieben [!] und finanziert, gilt also als öffentliche Einrichtung.

Der Terminkalender für dieses so genannte Soziokulturelle Zentrum sieht leider keinen revolutionären Spontitreff vor (den Hinweis findet man nur auf einschlägigen Internetseiten). Dafür verkündet das Zentrum aber stolz, dass kurz vorher eine Buchvernissage der Sozialvorsteherin Monika Stocker stattfindet.

Was sich nun diese “anderen” soziokulturellen Exponenten gleicher Couleur dabei denken, in der Stadt den roten Dezember einläuten zu wollen, entzieht sich leider unserer Kenntnis. Denn mit der den Anlass organisierenden Internationalen Kommunistischen Strömung Kontakt aufzunehmen, scheint uns ob diesen unmissverständlichen Tatsachen als absolut unnötig.

Danke also Zürich! Danke dass Du Deinen Bürgern das Vertrauen in Sie und den Finanzplatz Schweiz auf solche “unzweideutige” Art und Weise aussprichst! Und danke auch, dass wir es endlich mal offiziell haben, dass sogar staatsfeindliche Revolutionäre mit Steuergeldern quersubventioniert werden.

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  1. Ist das nicht der Film zum Thema? http://www.winkelried.info/200.....der-kpdsu/

  2. musli_weg

    Zürich wäre nicht Zürich, wenn dies nicht möglich wäre. Zürich das neue Zentrum kommunistischer Strömung? Zürich die wichtigste Stadt der Welt :) gewährt den Versagern Gastrecht in den eigenen Räumen und Gehör? offenbar schon!

  3. Loco

    Es ist erschreckend zu sehen das es noch Menschen gibt die den sozialistischen Holocaust erneut herbei sehnen. “Wehret den Anfängen!” haben mir meine Lehrer beigebracht, meiner Meinung nach sind diese Menschen die da zusammen kommen und den Holocaust an andersdenkenden Menschen leugnen und verharmlosen nicht mehr tragbar für unsere Gesellschafft.

    Ich möchte auch darauf hinweisen das die Verbrechen von Lenin und CO zu leugnen oder sie zu verharmlosen in der Schweiz eine schwere Straftat ist die mit Gefängnis oder Busse bestraft wird. Cool wäre es die Gesichter dieser Menschen hier zu veröffentlichen, aus meiner Sicht ist es nicht tragbar, das solche Menchen die, die Vernictung von 100Millionen Menschen leugnen und verharmlosen, in einer öffentlichen Verwaltung arbeiten oder gar als Lehrer tätig sind. Der Sozialismus ist keine Ideologie, sondern ein Verbrechen!

  4. Loco

    Ich möchte noch darauf hinweisen das, das Anti-Rassismus-Gesetz (ARG) ein offizial Delikt ist und wird von Amtes wegen verfolgt von der Justiz, wer Linke Anzeigt bei der Polizei, weil sie den Völkermord des Sozialismus verharmlosen, dem entstehen keinerlei Unkosten. Als liebe Schweizer nutz vermehrt das ARG gegen die Linken Denunzianten.

    Wenn ihr in einem Forum schreibt Lenin habe 20Millionen Menschen ermordet und so ein Linker sagt es wären nur 15Millionen gewesen macht er sich der verharmlosung eines Verbreches gegen die Menschlichkeit schuldig. Weshalb ihn nicht anzeigen? Winkelried zeigen sie ja auch an oder versuchens.
    Ich meine wir sollten das ARG vermehrt als Waffe gegen die sozialistischen Holocaustleugner einetzen.


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