29. November 2007 von Echnaton - 6 Kommentare

lucho.jpgDas lässt aufhorchen: Lucho, der Mörder von Höngg, war ein eingebürgerter Punker aus der linken Szene. Ausgerechnet diese Stilikone soll nun den Linken helfen, die Armee zu entwaffnen. Wäre nicht die Entwaffnung der linksextremen Szene wichtiger?

Update: Die Meldung stand im Blick. Sie verschwand jedoch bald wieder aus der Onlineausgabe.

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  1. asylstrasse

    Schweizer Gesetze werden nicht zum Schutz der Bürger gemacht sondern zum Schutz der Kriminellen. Insbesondere der Datenschutz ist das linke Exerzierpferd, welches einem eine gewissenhafte Beurteilung und “Laufbahnverfolgung” von Straftätern durch die verschiedenen Lebensbereiche und Institutionen verunmöglicht. Aber so weiss weder ein Rekrutierungszentrum noch eine Kasernenkommando ob und vor allem wie ein Soldat bereits straffällig geworden ist.

  2. Landammann

    Quelle?

  3. asylstrasse

    Art. 31, Verordnung über das Militärische Kontrollwesen VmK:

    http://www.admin.ch/ch/d/sr/5/511.22.de.pdf

    Daten wie folgende im Anhang:

    80. Rechtskräftige Verurteilungen zu Gefängnis, Zuchthaus oder freiheitsentziehenden
    Massnahmen, mit verletztem Gesetz, Art der Strafe, Strafmass und Vollzugskanton

    erhält aber nur, wer aktiv nachfragt und dazu auch berechtigt ist. Weiters werden Aufgebote vom Personellen der Armee aufgrund solcher Einträge gestoppt. Somit war es im vorliegenden Fall Höngg, entweder strafrechtlich nicht relevant, zu aktuell, oder es gab keinen Eintrag der zu einem Nichtaufgebot in die Rekrutenschule hätte führen können. Das selbe gilt auch für Aushebung, WK und alle weiteren Dienste.

    Noch weitere Fragen?

  4. framei

    Aber so weiss weder ein Rekrutierungszentrum noch eine Kasernenkommando ob und vor allem wie ein Soldat bereits straffällig geworden ist.

    ich glaube auch nicht, dass das Militär bei der Musterung über den Leumund der angehenden Soldaten Bescheid weiss. Oberste Devise wie eh und je: Man rekrutiert was das Zeugs hergibt, außer wenn es um Gebrechen geht. Dort ist man vorsichtig, weil es Geld kosten könnte.

  5. Morgen verschwindet das Thema aus den Medien. Seit bekannt wurde, dass es ein Linksextremer ist, ist für die Journis die Geschichte gelaufen.


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