28. Oktober 2007 von Redaktion
Es ist nicht etwa die CVP und die FDP, die sich zusammenschliessen wollen, nein, die “Männerpartei” will sich den Schweizer Demokraten (SD) anschliessen, ebenso die eben erst gegründete “Büezerpartei“. Für die SD ist das natürlich wieder frischer Wind in den Segeln, stand doch noch eben die Fusion mit der “Rote Liste vom Aussterben bedrohter Arten (MIR 21)” zur Diskussion. Doch diese Option ist damit vorderhand vom Tisch.
Das passte jedoch nicht allen. Die Vertreter von Ausserschwyz verliessen unter Protest die Vorstandssitzung und kündigten an, in Zukunft unter dem Namen “Humanistische Hanfpartei” weiter zu politisieren. Anders in Basel Stadt: hier arbeitet man weiter an einer Listenverbindung mit der “GAGU (Gruppe Alternativer mit einem gewissen Unterhaltungswert)“, während im Baselland eher auf die Unterstützung der RKT (Riehener Kampf Trinker) abgestellt wird. Ausserdem habe sich die Zusammenarbeit mit der “Revolutionären Überlebenspartei Schweiz (RÜLPS)” sehr bewährt, sagte e. Nationalrat, e. Landrat et altera Rudolf Keller.
Grosses hat auch die Sektion Zürich vor. Unter der Leitung von Christoph Spiess soll in Zukunft gemeinsam mit der SP unter dem neuen Parteinamen “Zum Glück gits üs no” weiterpolitisiert werden.
Bernhard Hess wird in den nächsten Monaten der “Deutschen Sexliga” als Berater zur Seite stehen, die aber nicht mit der “Deutschen Sexpartei” aus Wiesbaden zu verwechseln ist. Erste steht bekannterweise der NPD nahe.
Die Aargauer hingegen sehen ihre Chancen vor allem in einer Listenverbindung mit der “Partei der Nichtwähler”. Die bisherige Zusammenarbeit mit der “Partei der Nichtstuer und Leitungserschleicher” wird daher kaum vorgesetzt werden.
Allein diese Bewegung in der Parteienlandschaft lassen erkennen, dass sich in der Schweiz eine ganz neue politische Front herausbildet, mit der in Zukunft gerechnet werden muss: den Spassparteien. Wie der designierte Vorsitzende Hanfueli erklärte, rechnet man mit einem grossen Zustrom an Protestwählern von rechts und links. Spätestens in den Wahlen 2019 will man dann Anspruch auf einen Bundesratssitz erheben.
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