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Blogcamp: Trainingslager für Internet-Terroristen?

von Echnaton | 26. Oktober 2007 - 10:27 Uhr | 8 Kommentare

genner.jpgzwei.jpgUpdate: Die Verantwortlichen haben sich derart über die Entlarfung geärgert, dass sie die Links gekappt haben. Wir haben deshalb die Infos unten angehängt.

Mit staatlicher Förderung (Benutzung der Räumlichkeiten der ETH) führt Hogenkamp jährlich ein Blogcamp durch. Das ist ein Treffen der Blogger, ein richtig innovatives Jugendförderungsprojekt - könnte man meinen. Das viele dieser Förderungsprogramme vor allem eine staatliche geförderte Freizeitgestaltung für die linke Szene ist, zeigt sich an den Teilnehmern: der ganze linke Filz (Liste der Teilnehmer siehe unten) gibt sich hier die Ehre. Nicht wenige sind linke Kommunikationsexperten: Journis und ähnliches.

Die Medienpräsenz war natürlich entsprechend: Riesenerfolg, usw. - die obligaten Lobhudeleien der linken Presse. Besonders erwähnt wurde natürlich Sarah Genner (Foto). Was geboten wurde, war allerdings zum Teil was anderes. Die Live Demos waren eine Katastrophe und nicht einmal alle Sessions wurden gebucht.

Warum aber Schwarze-Schafe-T-Shirts der Antifa verkauft werden mussten, bleibt ein Geheimnis der Organisatoren. Wenigstens lässt sich beruhigend feststellen, dass auch FDP-Mitglieder sich gerne mit dem Accessoire der linken Chaoten schmücken (wie tief ist diese Partei gefallen!).

blogcamp.jpg

Grundsätzlich ging es im Blogcamp darum, dass die (linken) Blogger sich zuwenig ernst genommen fühlen bei den Printmedien. Rechte politische Blogs, darunter Winkelried.info, waren nicht vertreten und hatten auch gar keine Lust an diesem Treffen teilzunehmen. Das wäre etwa das gleiche gewesen, wie wenn man sich als SVP’ler in Bern auf die Seite der Chaoten gestellt hätte.

Es wäre der Informatikszene Schweiz sehr gedient, wenn nicht nur die Anlässe der Linken gefördert werden. Auch wäre ein Blick in die Jugendförderungsprogramme wichtig: sehr oft sind sie nichts anderes als ein Stelldichein linker Kreise auf Staatskosten. Dieses Geld kann man sich sparen.

blogcamp_long2.jpg

Quelle:



8 Kommentare

  1. protectisrael
  2. 26. Oktober 2007 - 12:35 Uhr

    Sind wir mal ehrlich, wen interessiert eigentlich dieses Blogcamp? Die Medienpräsenz beschränkt sich wohl auf ein paar Artikel in linken Blogs und vielleicht noch irgend einer Kurzmitteilung in einem lokalen Radio. Sollen sich die linken Blogger doch kurz selbst beweihräuchern und danach wieder ihr antiamerikanisches, antisemitisches, anarchistisches Einbahnstrassen-Gedankengut verbreiten, was sowieso niemanden interessiert. Diese Damen und Herren, waren auch in der Vergangenheit nur in den eigenen Reihen erfolgreich und dies wird sich in der Zukunft bestimmt nicht ändern.

  3. Hey
  4. 26. Oktober 2007 - 13:59 Uhr

    Selten so eine schlechte und falsche Zusammenfassung eines Anlasses gelesen. Dazu noch gewürzt mit von Daniel Rei geklauten Bildern.

    Aber ist ja auch kein Wunder, der Schreiberling war ja auch nicht anwesend. Er verhält sich also so, als ob ein Blinder über Farben spricht.

    Ein paar Richigstellungen für die gröbsten Schnitzer:
    - Die Räumlichkeiten wurden von der ETH gemietet. Nix Förderung, nix Steuergelder verprasst.
    - Links, rechts, vorne, hinten, unten, oben war gar kein Thema des Camps. Wie man im Nachhinein auf die Idee kommt, es sei ein “linkes” Camp gewesen, ist mir schleierhaft.
    - Irgend ein Doofkopf hat das Camp für seine Schöfli-Propaganda missbraucht. Kann man ihm nicht verbieten, da bei einer solchen OpenSpace-Konferenz jeder beitragen kann, was er will.
    - Peter Hogenkamp war bei der Organisation nur am Rande beteiligt.
    - Hauptthema des Blogcamps war nicht, dass die Blogger sich zuwenig ernst genommen fühlen bei den Printmedien. Ich empfehle fürs nächste mal das Lesen der Konferenzagenda.

    Fazit: Ich würde mal sagen, die Provokation ist gelungen, der Informationsanteil und der Wahrheitsgehalt ist gleich null.

    Mein Tipp: Nicht an jeder Ecke lauert eine Linke Verschwörung. Ein bisschen weniger Paranoja täte also gut. Und das nächste mal einfach vorbeikommen und mitmachen. Dann kann man im Nachhinen auch fundiert berichten.

  5. musli_weg
  6. 26. Oktober 2007 - 14:04 Uhr

    Was soll´s, es ist ja bekannt, je mehr sie schreiben und schreiben lassen, je weniger werden sie beachtet und gewählt. Ihre Unglaubwürdigkeit wächst und wäschst und wächst, gut so. Schade nur um die verschleuderten Steuergelder. Das schwarze Schaf macht ihnen offenbar sehr zu schaffen. Aber Ideenreichtum war noch nie deren Stärke, Wimmern hingegen schon.

  7. Winkelried
  8. 26. Oktober 2007 - 16:17 Uhr

    Lieber Hey,

    1. Was wurden den für die Räumlichkeiten bezahlt bitte? Etwa Vollkosten (12000 Fr) oder war es ein symbolischer Obulus … ? Spar Dir die Antwort, wir wissen es.
    2. Hauptthema des Blogcamps: schau doch mal die Berichterstattung in den Medien an. Oder litten auch die Journis an Wahrnehmungsstörungen?
    3. Keine Linken, so, so … dann schau Dir mal die Teilnehmerliste an. Gut, das hängt natürlich von der eigenen Perspektive ab, was links ist.
    4. Och, schon wieder, welch ein Zufall: da verkauft jemand Schäfchen-T-Shirts. Er hätte sie ja auch auf dem Flohmarkt am Helvetiaplatz verkaufen können. Aber scheinbar schien diese Person sich am Blogcamp heimischer zu fühlen …

    Ehrlich gesagt, was Sie hier erzählen sind alles faule Ausreden. Selbst Leute die teilgenommen haben, haben uns das bestätigt. Verkaufen Sie uns bitte also nicht für blöd.

    Und noch was: auf Blogwerk werden Kommentare gelöscht, wenn sich jemand rechtfertigen will. Wir haben ihren Kommentar zugelassen. Das unterscheidet von den Linken. Wir vertrauen noch auf den gesunden Menschenverstand der Leser.

  9. Hey
  10. 26. Oktober 2007 - 17:20 Uhr

    Eigentlich könnte ich mir bei dieser Stimmung hier ja die Antwort sparen, aber ich versuche es trotzdem noch einmal.

    Nur weil ein paar “Linke” an einer an sich unpolitischen Veranstaltung teilnehmen, wird dadurch noch lange nicht eine linke Veranstaltung. Genausowenig wird aus einer Dorfchilbi eine rechte Veranstaltung, nur weil Ueli Maurer dort auftaucht und eine Bratwurst ist. Wie viele von den 150 Teilnehmern lassen sich denn in die Schublade “Links” stecken? 10, oder gar 20?

    Die genauen Mietpreise kenne ich leider nicht, da ich nicht im OK bin. Allerdings sind schon seit dem ersten Barcamp Stimmen aufgekommen, dass die ETH zu teuer ist, weil sie eben den vollen Preis verlangt und somit die ganzen Sponsorengelder für Miete draufgehen.

    Das Wort “Wahrnehmungsstörung” ist vielleicht ein wenig hart, könnte auf den Bericht des NZZ-Journalisten durchaus zutreffen. Wahrscheinlich war das Thema “Blogger vs. Journalismus” aus seiner eigenen Wahrnehmung heraus interessanter als die anderen Themen wie z.B. Geoweb, Blog Usability, Texte fürs Blog, Corporate Blogging bei Cablecom, Produktivität beim Bloggen, usw.

    Zudem konnten die Journalisten ja auch nur von den Sessions berichten, bei denen sie dabei waren. Ich empfehle für ein komplettes Bild weiterhin einen Blick auf die Tagungsagenda oder gar einen Blick in die Folien und die aufgezeichneten Sessions. Wer weiss, vielleicht können die Blogger von winkelried.info auch noch was lernen?

    Und die Schöfli-Shirts sind nicht nur mir sauer aufgestossen, auch andere Teilnehmer haben sich darüber beschwert. Trotzdem ist es nun mal einfach das Prinzip des Barcamps, das jeder kommunizieren und beitragen kann, was er will.

    Ich versteh einfach nicht, warum hier so krampfhaft das “Linke” und das Politische gesucht wird. Das Blogcamp war ein Treffen der schweizer Internetszene, an dem die Kommunikationsform des Bloggens in all seinen Facetten diskutiert wurde und an dem jeder beitragen konnte, wie er wollte.

    Und ach ja: Für ein Blog, das “für die Wahrung der Meinungsfreheit” kämpft, wäre das Löschen von Kommentaren doch sehr kontraproduktiv.

  11. Winkelried
  12. 26. Oktober 2007 - 18:42 Uhr

    Zitat:

    … Trotzdem ist es nun mal einfach das Prinzip des Barcamps, das jeder kommunizieren und beitragen kann, was er will …

    Dann rufen Sie doch mal die PNOS an, die suchen schon lang ein geheiztes Plätzchen, wo sie ihren Senf zum besten geben können. Ausserdem: die Medienpräsenz ist ihnen sicher. Wir wünschen Ihnen einen guten Abend.

  13. framei
  14. 26. Oktober 2007 - 20:16 Uhr

    hehe

    Ueli Maurer ist keine Bratwurst, allenfalls isst er eine :)

  15. guyinkognitos
  16. 26. Oktober 2007 - 23:28 Uhr

    “Spar Dir die Antwort, wir wissen es.”

    Woher wisst “ihr” es denn?

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