10. Oktober 2007 von Oli Garch - 2 Kommentare
Die massiven Krawallen in Bern vom vergangenen Samstag, als Linksradikale eine geplante Kundgebung der SVP verhinderten und massive Schäden anrichteten, sind beileibe kein Einzelfall, sondern reihen sich ein in eine Serie von Übergriffen und Zwischenfällen der letzten Jahre. In der Stadt Bern haben gewalttätige Ausschreitungen linker Extremisten traurige Tradition. Die rot-grünen Parteien, die seit den 90er-Jahren ununterbrochen die Mehrheit in Parlament und Regierung stellen, haben es bis heute nicht fertig gebracht, griffige Massnahmen gegen die überbordende Gewalt zu ergreifen. Entsprechende Vorstösse und Initiativen von bürgerlicher Seite, z. B. zum autonomen Zentrum “Reitschule”, wurden stets abgewiesen oder an der Urne verworfen.

Bei der Demonstrationsreihe “antifaschistischer Abendspaziergang”, welche im Jahr 2006 zum 7. Mal statt fand, kam es immer wieder zu gewalttätigen Randalen zwischen linken Chaoten und der Polizei. Am 20.3.2004 kam es zu massiven Ausschreitungen mit weit über CHF 100′000 Schaden, drei Verletzten und 30 Verhaftungen, darunter acht Deutsche (Link). Ein Jahr später wurden beim 6. Umzug 119 Demonstranten verhaftet, als sie versuchten, eine Polizeisperre zu durchbrechen (Link). Am 1. Mai 2006 gab es wieder massive Krawallen, bei welchen 72 Personen vorübergehend festgenommen wurden und CHF 155′000 Sachschaden entstand (Link). Nur eine Woche später gab es Strassenschlachten in der Innenstadt bei einer unbewilligten Demonstration der Antifas (Link).
Auch wenn einmal keine Demos in Bern angesagt sind, bleibt es rund um die Reitschule gefährlich. Es werden Personen verprügelt (Link), Passanten ausgeraubt (Link), Touristen angegriffen (Link), Polizeiautos und PWs mit Steinen beschossen (Link) und Flaschen auf vorbeifahrende Züge geworfen (Link). In der Silvesternacht 2006 greifen vermummte Schläger sogar Mitarbeiter der Reitschule und den hauseigenen Sicherheitsdienst an (Link).
Zwischenfälle mit Beteiligung linker Kreise werden auch von der Universität Bern gemeldet. Thomas Held, Direktor von Avenir Suisse, wurde am 27.4.2004 im Hauptgebäude der Uni mit zwei Torten beworfen, als er zu einem Referat eingeladen war (Link). Ebenfalls im Jahr 2004 musste ein Gastvortrag des Bündner Polizeikommandanten Markus Reinhardt wegen Drohungen aus der linken Szene abgesagt werden (Link). Zwei Jahre zuvor erfolgte ein Angriff mit Pfefferspray und Eiern auf Jürg Scherrer (FPS) und Hans Fehr (SVP) direkt vor der Universität (Link). Als Bundesrat Blocher in einer Vorlesung zur politischen Kommunikation im Sommersemester 2006 ein Referat halten sollte, wurde dieses massiv von linken Exponenten verzögert und gestört (Link).
Diese keinesfalls vollständige Aufzählung linker Gewalt und Übergriffe in Bern verdeutlichen einmal mehr, wo die Probleme der Stadt liegen. Sie sind seit Jahren bekannt und werden von den politischen Behörden nicht konsequent angegangen. Das Stadtberner Stimmvolk scheint mit der Situation gar nicht so unglücklich zu sein, wählt es doch stets rot-grüne Mehrheiten in unterschiedlicher Zusammensetzung. Eine Änderung ist nicht in Sicht, zu sehr haben es sich vom Staat abhängige Personen wie Beamte, Kulturschaffende, Arbeitslose und Invalidenrentner in Bern gemütlich gemacht. Schade, denn Bern ist eigentlich eine ganz schöne Stadt.
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Bravo! Toller Bericht. Der linke Extremismus ist wird von den Medien vollkommen bagatellisiert. Wir aber jemand von einem Glatzkopf krumm angeschaut, steht es am nächsten Tagen in der Zeitung.
die Berner würden gut daran tun, dem Tschäppät und seinen Jüngern einen Denkzettel zu verpassen. Solange die Regierung chaotisch bleibt, wird sich nichts ändern. Erst wenn die Stadt eines Tages schier unbewohnbar wird, kommen erste Gegenbewegungen in Gang. Bis dahin ist noch ein langer Weg und andere Religionen werden den Bernern aufzeigen, was sie in all den Jahren versäumt haben.