Matthias Gutfeldt: auf Staatskosten bloggt’s sich am besten
von Echnaton | 24. September 2007 - 22:02 Uhr | Kein Kommentar
Matthias Gutfeldt ist Web-Redaktor beim Inselspital. Er scheint in dieser Funktion aber nicht besonders ausgelastet zu sein. So betreibt er so nebenbei den www.metablog.ch, aber nicht wie die meisten von uns in der Freizeit, sondern während der Arbeitszeit:
Am Montag, 24.9., 16:02 ….
Am Freitag, kurz vor Dienstschluss …
kurz vorher hat er noch ein Problem mit einem russischen Milliardär
und so geht es weiter … nicht etwa eine Woche lang, nein … bis zurück ins ferne Jahr 2004! Mit dem Beiträgen ist es dann noch lange nicht getan. “Matthias” ist auch noch gleich der aktivste Kommentator seiner Texte.
Der Inhalt des Blogs ist ziemlich banal, nebenbei erfährt man noch, dass Blocher nicht gewählt werden darf, dass er den “Ignory Award 2006″-Preis bekommen hat, dass die SVP Pleite ist, dass Winkelried vom Netz ist, dass sich die ganze Bloggerszene mit ignoranz.ch - einem sozialfaschistischen Blog - solidarisieren soll, usw., linkes Gesäusel halt. Meinetwegen, die Meinungsfreiheit gilt für alle.
Nur - und damit haben wir echt Mühe - warum in aller Welt muss der Staat diese Propaganda finanzieren? Oder anders ausgedrückt: warum ist niemand im Inselspital seit Jahren aufgefallen, dass hier jemand während der Arbeitszeit intensiv im Internet herumhängt? Auch wenn er nur 30 Prozent seiner Arbeitszeit für sein Hobby verwendet: der Schaden für den Steuerzahler dürfte weit über 70000 Fr. liegen. Gelten für die Linken hier etwa andere Massstäbe?
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Stellungsnahme des Pressedienstes:
Herr Markus Hächler, stv. Pressechef des Inselspitals, hat mitgeteilt, dass Matthias Gutfeldt Teilzeit im Inselspital arbeitet. Wie hoch dieser Teilzeitanteil ist, sagte er nicht. Dieser dürfte aber kaum über 50% liegen. Schlecht bezahlt muss dieser Job aber nicht sein, um mit diesem Arbeitsanteil ein fünfköpfige Familie ernähren zu können. Er teilte uns zudem mit, dass Herr Gutfeldt vor einem Jobwechsel steht.
Wir wünschen Herrn Gutfeldt alles Gute in seiner neuen Tätigkeit, sind aber mit der Antwort nicht zufrieden.
Quelle:
















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