7. September 2007 von Winkelried - 4 Kommentare

 

Die britische Presse interessiert sich für uns: cool! The Independent berichtet über all das, was in der Schweiz im Wahlkampf so abläuft: Ausschaffungsinitiative, Verbot von Minrette, usw. Auch Ulrich Schlüer “The Master of Darkness” wird zitiert. Die Schweiz - bzw. dass, was die SVP zum Rollen bringt - wird mehr und mehr zum Vorbild Europas.

Der Artikel ist durchaus lesenswert, aber nur auf Englisch. Die Zitierungen im 20 min (siehe unten) sind schon eher belustigend. Entweder kann der Redaktor nicht richtig Englisch, oder er macht halt ein bischen Wahlkampf für seine linken Kollegen.

(Von 20 min) Die heutige Ausgabe der gemässigten (neudeutsch für “links”, Die Red.) britischen Tageszeitung «The Independent» fragt in dicken Lettern auf der Titelseite: «Ist die Schweiz Europas Herz der Finsternis?» In Grossbritannien fragt man sich, ob die Schweiz ein Land von Rassisten geworden ist. Sogar Vergleiche mit den Nazis werden angestellt.

 

 

Der Titel, eine Anspielung auf Joseph Conrads weltberühmten Roman «Das Herz der Finsternis», soll zum Ausdruck bringen, dass es hier um die dunkelsten Triebe des Menschen geht: Fremdenfeindlichkeit und Fremdenhass.

Als Einstieg in den Artikel beschreibt der Indepentent-Korresponent Paul Vallely die mittlerweile berühmt-berüchtigten Schäfchen-Plakate der SVP. Das was auf den ersten Blick wie ein «Kinder-Cartoon» aussehe, entpuppe sich bei näherem Hinsehen, dass «drei weisse Biester» ein Schwarzes Schaf von der Schweizer Flagge kicken.

Dieses Poster ist laut der UNO ein Symbol für den Aufstieg eines «finsteren neuen Rassismus und für Fremdenfeindlichkeit im Herzen einer der ältesten Demokratien der Welt».

Des weiteren wird die SVP-Ausschaffungsinitiative vorgestellt. Der grösste Kritikpunkt hier ist, dass ganze Familien ausgeschafft werden sollen, falls ein Jugendlicher eine Straftat begeht. Der Independent ist entsetzt: «Es wäre das erste derartige Gesetz in Europa seit der Sippenhaft bei den Nazis.»

Nach einem ausführlichen Gespräch mit SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer ist der Independent-Mann geradezu schockiert. Die Kritik von UNO-Sonderbotschafter Doudou Diène, welcher vor einer rassistischen und fremdenfeindleichen Dynamik, welche die gesamte Schweizer Gesellschaft erfasse, warnt, tut Schlüer mit der Bemerkung ab: «Er ist aus Senegal. Da gibts viel mehr Probleme, die gelöst werden sollten. Ich weiss nicht, wieso er hierher kommt.»

Diese und andere Beispiele lassen den Independent schlussfolgern, dass in der Schweiz Probleme akzentuierter zu Tage treten, die in ganz Europa auf der Tagesordnung stehen, wie Angst vor dem Fremden, vor dem Islam u.ä. Aber in der Schweiz werden diese Probleme zunehmend in einer «direkten politisch unkorrekten Sprache» verhandelt.

Gregor Patorski, 20minuten.ch

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  1. Könnten andere Länder abstimmen wäre das Ergebnis gleich.

  2. pacito

    Einfach lachhaft, diese Briten. Die Integration der muslimischen Zuwanderer ist bei denen doch voll in die Hosen gegangen. Das weiss mittlerweile die ganze Welt, spätestens nach den mehrfach vereitelten und verübten Terroranschlägen. Und trotzdem wollen die uns Unterricht erteilen in Politically correctness.

    Würde mich wunder nehmen, wie die Stimmung sein wird auf der grossen Insel, wenn sie in rund 60 Jahren so weit sind, wie die Franzosen in 50 Jahren… wenn dann nämlich die Mehrheit der Bevölkerung Muslime sind!

  3. pacito

    Studie: Deutschland wird ab 2045 ein mehrheitlich islamisches Land

    Deutschland könnte nach Angaben einer bislang noch nicht veröffentlichen Studie nach 2045 ein mehrheitlich islamisches Land werden, heißt es in der mit Zuschüssen des Bundesinnenministerums geförderten Untersuchung. Dafür sprächen Bevölkerungsentwicklung und Demografie. Im Jahr 2045 würden nach derzeitigen Prognosen die Häfte der in Deutschland lebenden Menschen Muslime sein. Eine deutsche Zeitung, die iranische Nachrichtenagentur UPI und die iranische Nachrichtenagentur IRNA berichten darüber. (Quelle: UPI und IRNA sowie BZ 15. Januar 2007 und Daily Times )

  4. Wieso nerven sich alle ab dem Schäffchen-Plakat. Ist doch süss :-)


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