28. August 2007 von Winkelried
In einem Interview konkerter SP-Präsident Fehr den Geheimplan gegen Blocher und stellt den Standpunkt der SP klar. Interessant ist aber, dass der Standpunkt der CVP noch offen ist. Gerade diese Partei hat einen Bundesratssitz an die SVP abgegeben und hat nun nichts mehr zu verlieren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese gegen Blocher stimmen wird. Damit wackelt der Bundesratssitz der SVP gewaltig.
Den «Geheimplan gegen Blocher» und dessen angebliche Nichtwahl in den Bundesrat hält SP-Chef Hans-Jürg Fehr für plumpe Wahlkampfmanöver der SVP. Blocher werden er und seine Genossen trotzdem nicht wählen, erklärt er im Interview mit 20minuten.ch.
Ein «Komplott» werde geschmiedet, ein «Sturz vorbereitet». Mit markigen Worten liess die SVP-Spitze gestern über die Medien die Öffentlichkeit wissen, was da im Busch sein soll und fasste ihren Auftritt unter dem konspirativen Titel zusammen: «Geheimplan gegen Blocher.» Die Volkspartei gibt sich dabei überzeugt, dass in Bundesbern die Abwahl des Justizministers vorbereitet wird, dass vor allem Linke und Grüne das SVP-Aushängeschild bei den Wahlen vom 12. Dezember zu Fall bringen wollen und «in den Hinterzimmern der Macht» im Geheimen gemauschelt werde.
Links-Grün würde «unser bewährtes Konkordanzsystem» zerstören, sagte Parteipräsident Ueli Maurer. Denn sollte Christoph Blocher als Bundesrat abgewählt werden, droht die SVP mit dem Gang in die Opposition.
Geheimplan? Ende der Konkordanz? Blochersturz? – Für Hans-Jürg Fehr, Parteipräsident der SP-Schweiz, drückt die Volkspartei mit ihrer Drohung einzig auf das Wahlkampf-Gaspedal, wie er im Interview mit 20minuten.ch sagt.
Herr Fehr, gemäss SVP schmieden verschiedenste Parlamentarier an einem «Geheimplan gegen Blocher». Haben Sie von diesen Plänen Kenntnis?
Hans-Jürg Fehr: Ich habe keine Kenntnis von irgendwelchen Mauscheleien. Das ist plumper Wahlkampf der SVP. Dass die SP Blocher nicht wählen wird, ist ja seit vier Jahren klar. Das haben wir auch immer wieder bekräftigt. Aber es gibt nichts abzusprechen.Die SVP droht mit dem Gang in die Opposition, sollte Blocher nicht gewählt werden.
Das ist reine Erpressung. Die SVP hat ja Micheline Calmy-Rey auch nicht gewählt – weder als Bundesrätin noch als Bundespräsidentin. Zudem hatte die SP wohl am meisten Bundesräte, die nicht von der Partei vorgeschlagen wurden. Wir akzeptieren den Sitzanspruch der SVP, nicht aber Christoph Blocher als Bundesrat. Dass sich die SVP derart an Blocher festklammert, erachte ich aber als Armutszeugnis für die Schweiz. Er ist nicht der Dreh- und Angelpunkt der Schweiz.Für wie wahrscheinlich halten Sie die Abwahl Blochers?
Das wird nicht an uns liegen. Die SP wird geschlossen gegen Blocher wählen. Entscheidend ist für mich vor allem, was die CVP macht. Aber die müssen erst eine klare Parole fassen.Was wird sich in der politischen Landschaft ändern, sollte Blocher nicht wieder gewählt werden?
Das würde vor allem die SVP spalten. Die Partei ist weit weniger geeint, als dies von ihren Parteistrategen gepredigt wird. Meines Wissens würde Samuel Schmid jedenfalls sein Amt annehmen, auch wenn Parteikollege Blocher nicht gewählt wird.Sie glauben also nicht, dass die SVP in Opposition geht?
Es ist zu früh, um über politische Veränderungen zu spekulieren. Für mich ist aber klar: Der angebliche «Geheimplan gegen Blocher» ist vor allem eine Drohung, um die eigene Basis für die Wahlen zu mobilisieren.Marius Egger, 20minuten.ch
Ältere Beiträge zum Thema
Abstimmung Antifa Ausländerkriminalität Balkan Bern Blocher Blogwerk Bundesrat Deutschland EDA Einwanderung EU Euro Europa Experte Finanzplatz Grüne Internet Islam Italien IV Journalismus Justiz Kanton Kommunismus Korruption Kryptomarxismus Meinungsfreiheit Migranten Nationalrat Personenfreizügigkeit Rassismus Schengen SCHWEIZ Sozialhilfemissbrauch Sozibusiness SP Sport Statistik Steuern SVP USA Verwaltung Wahlen Welt
Selten. ganz selten, ist auch bei den Linken so was wie Intelligenz erkennbar. Sie erheben sich wie Champigons über den Mist, auf dem sie kultiviert werden. Unlängst machte ein deutsche Abgeordnete der Linken den Vorschlag, dass es keinen Sinn macht, von den Arbeitslosen x Bewerbungen zu verlangen. Das führt dazu, dass diese überwiegend... [Mehr ...]
Sarkozy drängt Griechenland, die Bestellung von mehreren Fregatten nicht rückgängig zu machen – und verspricht Hilfe. Westerwelle will, dass Griechenland 90 Eurofighter bestellt und... [Mehr ...]
15:25 Burkaverbot ist “too much”Da ist wohl Einigen der Erfolg zu Kopf gestiegen. Nach dem Erfolg der Minarett-Initiative planen nun einige Kantonsräte ein Burkaverbot. In der Schweiz läuft man – Gott sei Dank –... [Mehr ...]
08:00 Longchamp wird “rekonstruiert”Wie nicht anders zu erwarten, beginnen die Linken nun damit, das Image von Longchamp wieder aufzupäppeln. Als Erstes darf er nun die halbschlaue Kassandra im TagesAnzeiger spielen. Wie es weiter... [Mehr ...]
-- Die unteren Sieben --> 08:47 Presse hyperventiliert13:05 Lieber Herr Ministerpräsident
08:17 Baraks Eingebungen
03:59 Sicherheitsrisiko Bundesrat
00:03 Eigenartiges aus Luzern
17:10 Nazikeule auf die eigene Birne
11:46 Politisch korrekte Einzelfälle
15:37 Der Abschiedsbrief von Andrew Joseph Stack
09:45 Linke Aktenentsorgungs-Woche
12:33 LUMENGO betrügt (wie immer)
Zuhören statt berieseln lassen
Probieren Sie es aus: Suchen sie bewusst im Autoradio bewusst Diskussionen, statt sich von Musik berieseln zu lassen. Sie nutzen so Ihre Zeit effektiver. Auch Hörbücher sind eine gute Alternative. Andere BeiträgeZwei Mal junge Männer überfallenDie Geschichte der europäischen Musik, Teil 4Heroinabgabe: Gewaltfreie KommunikationMehrere... [Mehr ...]
Antidiskriminierungsgesetze dienen in erster Linie der Diskriminierung des politischen Gegners und wirken sich sehr positiv auf die Reisemöglichkeiten der Beamten aus (siehe Teil 1). Ausländergewalt, Sozialmissbrauch und Integrationsprobleme,... [Mehr ...]
Das Gesetz gegen die Rassendiskriminierung (ARG) dient der Diskriminierung der politischen Rechten. Doch das war nicht immer so. Alles begann viel mondäner: die Bundesbeamten leiden notorisch unter Fernweh. Jedes neue Abkommen, jede neue Konvention,... [Mehr ...]
Das Bankendebakel ist noch nicht ausgestanden und schon droht der Schweiz das nächste Schlachtfeld: die Briefkastenfirmen. Schon in den Jahren 2008 und 2009 sorgten sie für rote Köpfe in der EU – vergebens. Doch diesmal will die... [Mehr ...]
Das uns der Longchamp seine in Zahlen gefasste Meinung als Umfrage um die Ohren haut, ist mittlerweile bekannt. Doch es geht noch schlimmer: in diesen Tagen wurden korrekte Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung veröffentlicht, doch kein Journalist hat... [Mehr ...]
Wir können noch viel lernen von unseren sozialhilfeabhängigen Kulturbereicherer. Mit “Sofort Bargeld” kaufen sie Autos zusammen – keine Steuern, keine Abgaben. Bargeld hat der Staat nicht unter Kontrolle. Selbst wenn der Händler... [Mehr ...]
Frick AG (A3): Verkehrskontrolle mit Erfolg - Einbruchswerkzeug und Haschischplatten im Auto - Tunesischen und französischen Staatsangehörigen (mit einem Auto mit deutschen Kontrollschildernunterwegs) verhaftet Die Kantonspolizei fand heute Morgen in einem Auto versteckt Einbruchsutensilien und mehrere hundert Gramm Haschisch. Die beiden Insaßen wurden festgenommen und in Untersuchungshaft gesetzt, berichtet die Kapo Aargau: Bei einer ... [Link]
Vouvry, Collombey-le-Grand, Monthey VS: Einbrecher osteuropäischer Herkunft von Sicherheitsfirmaangestellten auf frischer Tat ertappt - Vier Personen verhaftet / Vouvry, Collombey-le-Grand, Monthey VS : flagrant délit de cambriolage dans un ma Am 08.03.2010 gegen 01:40 überraschte ein Angestellter einer Sicherheitsfirma mehrere Einbrecher, aufgrund eines Alarmes, als sie in ein Geschäft in Vouvry einbrachen. Die Täter drückten mehrere Türen auf um in das ... [Link]
Sitterdorf TG: Mißlungene "Junglenker"-Autofahrt - 17jähriger prallt mit Vaters Auso in Sattelschlepper - Unbestimmte Verletzungen Noch unbestimmte Verletzungen zog sich am Freitag ein 17-jähriger Jugendlicher zu, als er in Sitterdorf mit einem Auto in einen Sattelschlepper prallte. Nach ersten Erkenntnissen entwendete der 17jährige das Auto seines Vaters aus ... [Link]
Wil, Rorschach SG: Gleich zwei Schaufenster eingeschlagen - Massivste Gewaltanwendung - Große Beute für Einbrecher Unter massivster Gewaltanwendung sind in der Nacht auf Mittwoch (03.03.2010) zwei Schaufensterscheiben eingeschlagen worden. Aus einen Schmuckgeschäft und einem Natelverkaufsgeschäft wurden Waren im Wert von mehreren zehntausend ... [Link]




Was soll dieser Kindergarten?
Die SVP hat es mal versucht, aber nun ist es wirklich mal an der Zeit, dass der Bundesrat vom Volk gewählt wird.
Die Intriegen der Parlamentarier sind nicht mehr tragbar und entsprechen auch nicht dem Volkswillen.
Schon komisch:
Da wird Blocher gewählt, um ihn “einzubinden” und mundtod zu machen.
Dann merken sie: shit, der weiss, wie man den laden führt.
Dann wird er abgewählt. Er war einfach zu gut.
Ich würd’ mich auf jeden Fall lieber von einem durchgeknallten Diktator regieren lassen als von der Linken!